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| 4.Mai 2005: Andreas Petters, MdL im Gespräch mit der Bürgerinitiative „Braunkohle – nein!“ |
| Bürger gegen Braunkohleabbau im Landkreis Ludwigslust |
Kürzlich traf sich der tourismuspolitische Sprecher der CDU Landtagsfraktion Andreas Petters mit besorgten Bürgern aus dem Landkreis Ludwigslust. Diese haben sich vor einigen Wochen zu einer Bürgerinitiative zusammengeschlossen, um aktiv gegen den
Braunkohleabbau im Landkreis vorzugehen und die Menschen über dessen Folgen zu informieren.
Schon seit mehreren Jahren ist bekannt, dass der Großraum Lübtheen über Braunkohlevorkommen verfügt. Nun jedoch führt die MIBRAG mbH Probebohrungen durch, um die Beschaffenheit der Vorkommen zu überprüfen. Daher steigt natürlich die Sorge, dass der Braunkohleabbau im Landkreis schon bald beginnen könnte.
Auch der Landtagsabgeordnete Andreas Petters teilt die Befürchtungen der Bürgerinitiative. „Ich bin gegen den geplanten Tagebau“, betonte Petters. „Die Anzahl der Arbeitsplätze, die mit einem Braunkohleabbau entstehen würden stehen in keinem Verhältnis zu denen, die verloren gehen würden. So gibt es in unserer Region zahlreiche Arbeitsplätze in der Landwirtschaft und in der verarbeitenden Lebensmittelindustrie. Darüber hinaus besteht in unserer Heimat auch großes touristisches Potential. Gerade wenn ich an die zahlreichen gastronomischen Betriebe und die Hotels,
sowie die wunderschöne Landschaft denke, wäre ein Braunkohletagebau deren Todesurteil“, sagte Andreas Petters. Auch weißt die Bürgerinitiative auf weitere Folgen eines Tagebaus hin: So wären ökologische Schäden durch Grundwasserabsenkung, Luftverschmutzung durch entstehende Braunkohlekraftwerke, Lärmbelästigung und Werteverfall des Eigentums nur einige negative Folgen, die der Braunkohleabbau mit sich bringen würde.
„Ich sehe die Zukunft unserer Region nicht in einer Kraterlandschaft, sondern im Ausbau der bestehenden Wirtschaftszweige sowie im Tourismus. Da die Förderung von Braunkohle zunächst noch durch die Landesregierung beschlossen werden muss geht es nun darum, alle politischen Entscheidungsträger von den negativen Folgen des Abbaus zu überzeugen. Hier muss überparteilich gehandelt werden, denn es geht um die Zukunft und das Überleben der betroffenen Region. Nur wenn Bürger, Wirtschaft und Politik gemeinsam an einem Strang ziehen, wird es uns gelingen, den Braunkohleabbau in unserer Region zu verhindern. Daher begrüße ich sehr die Arbeit der Bürgerinitiative „Braunkohle – nein!“. Nun müssen wir alle eng zusammenarbeiten. Es geht nicht nur um das Abwenden des Braunkohleabbaus, sondern auch um die Weiterentwicklung unserer Region“, sagte Andreas Petters abschließend.
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