Am Dienstag machten sich 10 Einwohner der Griesen Gegend auf den Weg nach Heuersdorf. Vor Ort wollten sie sich ein Bild über den Braunkohleabbau machen und mit (ehem.) Einwohnern der Region über deren Erfahrungen sprechen.
>Diese Fahrt wurde nicht auf Einladung / Kosten der MIBRAG durchgeführt<
RENATURIERUNG - Ein erster schauerlicher Anblick -
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Renaturierung - Kohleförderung seit 6 Jahren eingestellt. |
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Zunächst wurde nach mehrstündiger Fahrt der Tagebau Zwenkau angesehen. Dort ist die Kohleförderung seit ca. 6 Jahren eingestellt, es wird „renaturiert“. Das sah so aus, dass zwei Bagger in einem riesigen Abbaufeld arbeiteten. Der Rest dieses Wüstenfeldes (Größe: ca. 3 x 5 km) lag mehr oder weniger brach, die Vegetation hat erhebliche Mühe, sich dort durchzusetzen. Auf dem Weg Richtung Heuersdorf ging es dann am Kraftwerk Lippendorf vorbei. Das Kraftwerk wird von der MIBRAG betrieben und verstromt das im Abbaugebiet „Vereinigtes Schleenhain“ geförderte Braunkohlevorkommen.
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Kraftwerk aus ca. 4 km Entfernung |
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Das schon aus weiter Ferne sichtbare Kraftwerk sieht aus der Nähe sehr imposant, aber auch bedrohlich-beklemmend aus. Obwohl nur einer der beiden Türme in Betrieb war, war die Rauchfahne des Kraftwerkes sehr groß. Der alte, stillgelegte Teil des Kraftwerks mit seinem rußverfärbten Turm trat im Verhältnis zum neuen Kraftwerk hinsichtlich seiner Größe deutlich zurück. Auffällig waren auch die vielen großen Braunkohle-Förderbändern und die zahlreichen Strommasten, die das Landschaftsbild stark beeinträchtigten. In Heuersdorf .... wurden die Mecklenburger von zwei Vereinsmitgliedern des
“Für Heuersdorf e. V.” sowie von Jeffrey Michel (Energiebeauftragter des Vereines) empfangen. Der Ort selbst wirkte wie eine verlassene Filmkulisse, nur ganz selten waren Menschen oder mal ein Auto zu sehen. Die Häuser des sehr hübschen Städtchens sind zumeist sanierungsbedürftig, über die Hälfte der Häuser stehen bereits leer.
Durchs Dorf ging es zum nahe gelegenen Abbaugebiet „Vereinigtes Schleenhain“. Riesige Bagger-wenige Arbeiter
Die Dimension des Tagebaus waren noch
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Herr Michel und Herr Günther erklären den Tagebau |
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größer als von den "Reisenden" erwartet. Zahlreiche riesige Bagger, eine riesige Tagebaumulde, Förderbänder, und zwischendrin ganz wenige Menschen, die das alles bedienten.
Fazit der Fahrt Der Tagebau ist noch viel beängstigender als die Mecklenburger anhand von Fotos und Erzählungen erwartet hatten. Überträgt man die dortigen Dimensionen auf Lübtheen, kann einem für die gesamte Griese Gegend sowie den Landkreis LWL Angst und bange werden.
Wer könnte so ein Tagebauvorhaben bei uns auch nur ansatzweise gutheißen?
Völlig unverständlich ist, dass nicht all die ebenfalls in das
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Sehr viele Strommasten überall in der Region um das Kraftwerk |
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Tagebaugebiet gereisten "Politiker" der Region zu den gleichen Schluß gekommen sind. Es steht die Frage, was diese dort gesehen haben?
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