Mit einem Schreiben vom 17. Mai 2005 hat sich der Direktor für Recht der MIBRAG (Herr Heggemann) an die Bürgerinitiative Braunkohle-NEIN gewandt.
Erkundungsbohrungen und Informationsveranstaltunen Im Schreiben der MIBRAG ist zu erfahren, dass die "Erkundungsbohrungen" "der Vergrößerung der Datenbasis bzw.der Verbreiterung des Kenntnisstandes insgesamt über die LAGERSTÄTTE" dienen und zukünftig auch "Informationsveranstaltungen" der MIBRAG möglich sind. Dies zeigt deutlich, dass durch die MIBRAG weiter am Projekt festgehalten wird.
Erst in 15 Jahren... "...Zur Braunkohlegewinnung wird es jedoch nur dann kommen, wenn zugleich auch ein Braunkohlekraftwerk in Tagebaunähe entsteht. Hierüber ist erst zu befinden, wenn die Lagerstätte überhaupt einen wirtschaftlichen sinnvollen Abbau zulässt....Projekte dieser Größenordnung benötigen aus heutiger Sicht einen Vorlauf von wenigstens 15 Jahren...." Obwohl bisher noch immer offiziell von einem BRAUNKOHLEVORKOMMEN die Rede war, nennt die MIBRAG das ganze nun schon LAGERSTÄTTE. Scheinbar ist dem Unternehmen zudem auch entgangen, dass dieses Braunkohleprojekt und die MIBRAG hier von der Masse der Bevölkerung weder heute noch in 15 Jahren erwünscht ist.
Die MIBRAG zeigt sich überrascht "...Allerdings hat uns überrascht, dass, obwohl auch nach Ihren Angaben Informationsdefizite bestehen, bereits eine Bürgerinitiative gegen den Braunkohlenabbau besteht und ein Teil der Mitglieder zwar die ehemalige Gemeinde Heuersdorf, nicht jedoch unser Unternehmen besucht...." Diese Zeilen könnten als Einladung angesehen werden, doch sollte es reichen, dass bereits viele unserer politischen Vertreter des
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MIBRAG Schreiben im Orginal |
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Landkreises in der Vergangenheit diese Fahrten zu den Mibrag "Aussichtsplattformen" unternommen haben. Durch den Erfahrungsaustausch und die gute Verständigung zwischen unserer Bürgerinitiative und der Politik im Land ergibt sich so ein hinreichend anschauliches Gesamtbild zu den Verhältnissen in einem Braunkohletagebau Revier der MIBRAG. Zudem war es wichtiger das Dorf Heuersdorf ansich zu besuchen, da nicht absehbar ist wie lange dies noch möglich sein wird. Denn letztlich bezeichnet die MIBRAG das Gebiet bereits als "ehemalige Gemeinde Heuersdorf" obwohl eine Gemeinde im Sinne einer Gemeinschaft von Menschen immer noch in Heuersdorf lebt und vor allem um ihre Existenz und Heimat kämpft.
Wir erwarten weiter die sofortige Einstellung der Probebohrungen sowie das Projekt für beendet zu erklären.
ohl |