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| Widerstand gegen Probebohrungen und Braunkohleprojekt wird stärker |
| Probebohrungen wenige Hundert Meter von Lübbendorf entfernt |
Die Gemeinde Karstädt sprach sich jüngst mit einer eindeutigen R
esolution gegen den geplanten Braunkohletagebau in Lübtheen aus. Nach und nach ziehen die Gemeinden an einem Strang. Auch die überwiegende Mehrheit der 135 Lübbendorfer zeigen nach einer Informationsveranstaltung durch den Vorstand des Vereins "Braunkohle-nein" Geschlossenheit. "Wir grenzen direkt an den Truppenübungsplatz und sind daher direkt betroffen", erklärt Jörg Icker. "Wir wollen keinen Braunkohletagebau vor der Haustür und unseren Kindern keine Sandwüste hinterlassen".
Aus Sicht der Lübbendorfer stellt sich nun auch die ständige
Terminverschiebung zum Anschluss an das öffentliche Wassernetz in einem anderen Licht da. "Wir sehen jedoch nicht nur unsere Brunnen gefährdet", erzählt Sprecher Jörg Icker, "niemand würde hier weiterhin wohnen können, wenn ein Braunkohletagebau stattfindet. Durch den Vorstand des Vereins "Braunkohle-nein" haben wir bei einem Diavortrag genug von den bestehenden Braunkohlerevieren gesehen, um zu wissen, das wir das auf keinen Fall vor der Haustür dulden werden. Wir waren entsetzt, als uns Mitglieder des Vereins den Ort der zweiten Probebohrung zeigten: das ist nur wenige Hundert Meter von unseren Häusern entfernt. Wieso werden die wirtschaftlichen Interessen eines einzigen Unternehmens über die Interessen der betroffenen Bürger und auch über die Interessen anderer Unternehmer gestellt? Und wieso informierte uns nicht der Landtag oder das Land? Es ist bedrückend, das betroffene Bürger sich untereinander über solch dramatische Vorhaben selbst informieren müssen und das keine Aufklärung durch die Politiker stattfindet."
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