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NEWS |
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| Zu der Pressemitteilung des Bundestagsabgeordneten Hacker |
| "Mibrag gesprächsbereit - Initiative von MdB Hacker hat ersten Erfolg" |
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Die signalisierte Gesprächsbereitschaft und die mitgeteilten Informationen der Mibrag ist kein Erfolg, die Mibrag teilt keine Neuigkeiten mit. Die übermittelten Inhalte sind vollständig bekannt. Lediglich das erwähnte Zeitfenster "..Abbau frühestens in 30 bis 40 Jahren.." ist erweitert worden. Im Jahr 1995 war von "... frühestens 15 Jahren" für die akute Erschließung eines Tagebaus die Rede. Zum Zeitfenster ließe sich noch einiges anmerken, doch da es abstrakt und für Lübtheen auch unglaubwürdig ist, nur noch der Hinweis, dass in 50 Jahren ein wesentlicher Teil des Energiebedarfs sicher nicht mehr durch die unwirtschaftliche und umweltschädliche Verstromung von Braunkohle gedeckt wird. Dessen ungeachtet stellt sich nur eine maßgebliche und letztendlich wichtigste Frage, die beantwortet werden sollte: Will die Mibrag -wann auch immer- in der Griesen Gegend Braunkohle abbauen? Eine gemeinsame Informationsveranstaltung macht ohne Beantwortung dieser Frage keinen Sinn. Es macht auch keinen Sinn, in den nächsten Jahren des "Mibrag Zeitfensters" Millionen in den Tourismus zu investieren, passende Unternehmen anzusiedeln, sich ein privates Haus in der Umgebung zu kaufen oder ein eigenes, auf Fremdenverkehr ausgerichtetes Unternehmen zu gründen -solange diese wichtige Frage unbeantwortet bleibt. Nach jahrelangen Erkundungen wird die Mibrag sicherlich Ergebnisse zur Entscheidungsfindung gesammelt haben. Die Ergebnisse spielen eine untergeordnete Rolle, was zählt ist eine klare Entscheidung. Die Antwort der Mibrag lässt nur einen Schluss zu: man spielt auf Zeit, streut die schon längst bekannten Informationen als einzige Reaktion, und hält Bürger wie Unternehmer über Jahre und Jahrzehnte mit der Ungewissheit eines möglichen Abbaus und ihren negativen Auswirkungen hin. Die Planung, hier bei uns eines Tages Braunkohle abbauen zu wollen, bekommt durch das durch die Mibrag betriebene Spiel auf Zeit Nährboden. Anscheinend steht die Planung bei der Mibrag längst fest, nur möchte man sie noch nicht in der Öffentlichkeit bekannt machen. Insofern ist durch die "Initiative" des Herrn Hacker leider nichts gewonnen. Was als "Erfolg" dargestellt wird, ist genau das Gegenteil: die Antworten der Mibrag bewirken weitere Verunsicherungen und noch weniger Klarheit. Braunkohleabbau Ja oder Nein. Wenn ja, in welchem Zeitfenster, mit welchen Investitionen, in welcher Zusammenarbeit, und wie werden die sich dann aus dem Tourismus, aus der Gastronomie, aus der Landwirtschaft, aus der Lebensmittelherstellung, aus dem Brauereigeschäft und aus dem Obstanbau zwangsläufig zurückziehenden Unternehmer entschädigt? Und was geschieht dann mit den Beschäftigten der betroffenen Unternehmen? |
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