Das Informationsbedürfnis zum Thema "Geplanter Braunkohleabbau in Lübtheen" ist zunehmend gewachsen, es bestehen noch immer große Unsicherheiten, aber auch Gerüchte und Fehlinformationen machen die Runde. Aus den schon vor Monaten geführten intensiven Gesprächen mit Herrn Dr. Ebersbach und Herrn Froben, Leiter des Bergamt Stralsund, resultieren nähere Erkenntnisse über die verwaltungsrechtlichen Abläufe im Falle eines Genehmigungsantrages zur Gewinnung der Braunkohle. Die Mitglieder des Vereins Braunkohle-nein" haben nun ausreichend Erkenntnisse und Detailwissen über die Auswirkungen sowie Meinungen aus der Politik und auch Fachleute und Betroffene gewonnen, um zu einer großen Informationsveranstaltung für die Öffentlichkeit einzuladen.
Wann: am Montag, 12.09.2005 um 19 Uhr
Wo: in der Hans-Oldag-Sporthalle in 19249 Lübtheen
GÄSTE:
- betroffene Bürger/innen und Fachleute aus dem Braunkohlerevier bei Heuersdorf
- Diplom-Geologe Dr. Werner Michler, der sich als wissenschaftlich-technischer Berater intensiv mit der Gesamtproblematik eines Braunkohletagebaus in Lübtheen und insbesondere mit den hydrogeologischen Gefahren beschäftigt hat.
- weitere Fachleute sind eingeladen
Die geladenen Gastredner stehen allen Interessierten für Gespräche und Fragen zur Verfügung.
Mit dieser Informationsveranstaltung möchten wir nicht nur die Bürger/innen aus dem Landkreis LWL ansprechen und einladen, sondern auch unsere Nachbarn aus den angrenzenden Landkreisen, sowie aus Niedersachsen, Hamburg und Schleswig-Holstein. Ein Braunkohletagebau im Raum Lübtheen hätte nicht nur dramatische ökologische und ökonomische Auswirkungen auf die direkt betroffene Region, sondern auch weit über die lokalen Grenzen hinaus.