Spätestens am 31.08.2005, hieß es, seien die Probebohrungen der Mibrag auf dem Truppenübungsplatz beendet. Nach AKTUELLER Auskunft des zuständigen Bergamts Stralsund ist jedoch mit einem Antrag auf Verlängerung der Fristen für weitere Probebohrungen zu rechnen.Der Verein "Braunkohle-Nein" fordert ein Ende der Probebohrungen, weitere Verlängerungsanträge dürfen nicht bewilligt werden. Bürger und Unternehmer der betroffenen Region benötigen dringend klare Entscheidungen. Es kann nicht angehen, das die Mibrag nach nunmehr knapp zehnjähriger Erkundung des Geländes und diversen Probebohrungen noch immer keine sachdienlichen Erkenntnisse gewonnen hat. Immerhin wurde der 1996 bewilligte Antrag für die Probebohrungen und zur Erkundung des Geländes schon mehrfach verlängert.
Bohrung
Wieviele Jahre oder Jahrzehnte will die Mibrag das Gelände noch erkunden, um auf Zeit zu spielen und dringend notwendige Entscheidungen hinausschieben zu können? Auch Minister Till Backhaus (SPD) stellte im August klar,dass die Probebohrungen und die Erkundung des Geländes nun endlich zum Abschluss gebracht werden und Entscheidungen herbeigeführt werden müssen. Die Bewohner und Unternehmer der Region brauchen Klarheit und Investitionssicherheit. "Wir prüfen nun die rechtlichen Einspruchsmöglichkeiten und werden ggf. den Rechtsweg beschreiten", so ein Sprecher der "Arbeitsgruppe Recht" seitens des Verein "Braunkohle-nein". Pressestelle Braunkohle-Nein