Jahr 2005
* 08.02.2005 SVZ Hagenow Kohlekumpel erkunden Lübtheener Abbaugebiet, 2005 weitere Probebohrungen / MIBRAG: Projekt hat reale Chancen " ..Die MIBRAG hält an einem möglichen Kohleabbau in der Nähe von Lübtheen fest: Probebohrungen des vergangenen Jahres werden 2005 und 2006 fortgeführt...": "...Angesichts der abzusehenden Verknappung der Ressourcen und der auf einen Mix unter anderem aus Gas, Öl, regenerativen Energien und Kohle setzenden Politik in Europa habe das "Projekt reale Chancen", meinte Schmidt. Es sei davon auszugehen, dass auch künftig Kohle etwa zu 50 Prozent zur Energieerzeugung beitragen werde...." * 08.02.2005 SVZ Hagenow "Landrat ...Christiansen signalisiert Kompromissbereitschaft: Vor einer Entscheidung müsse geklärt werden, wie die Flächen künftig genutzt werden sollen – ob militärisch, für Naturschutzzwecke oder zur Gewinnung von Bodenschätzen. Das Für und Wider eines Kohleabbaus müsse genau abgewogen werden, meinte er. Auf jeden Fall sei die Region "verpflichtet, alle Optionen ergebnisoffen zu prüfen.....". * 08.02.2005 SVZ HGN "..Bergbau-Direktor Schmidt warnt indes vor Schwarzmalerei: Eingriffe in die Natur hielten sich "in Grenzen". Mit entsprechenden Ausgleichsmaßnahmen sei "kein Wertverlust der Landschaft" zu befürchten..." * 08.02.2005 Rundfunk - Ostseewelle über Probebohrungen in Lübtheen- Stellungnahme von Lübtheens Bürgermeisterin Lindenau in Ostseewelle, es handelt sich um das Gebiet des Bundes also den Truppenübungsplatz und Lübtheen sei nicht betroffen.. * 08.02.2005 Rundfunk – Ostseewelle -Stellungnahme Bergamt Stralsund, Abbau frühstens in 15-25 Jahren möglich, da derzeit noch Nutzung des Gebietes durch Bundeswehr, zudem Schutzgebiete wie NSG und FFH in dem Bereich..." * 08.02.2005 unter: http://news.rasender-reporter.com MV wird zum Kohlerevier? "...Landkreis Ludwigslust könnte in den nächsten Jahren zum Braunkohlerevier werden.... Probebohrungen ....sollen in diesem Jahr die Chancen des Kohleabbaus in der Nähe von Lübtheen ausloten.....Bis ... 2006 sollen die geologischen Voraussetzungen dafür geklärt werden.." * 17.02.2005 Elbe Express "Neues Hornow auch bei Lübtheen? "Ist Kohleabbau sinnvoll?....Natürlich gibt es auch ernst zu nehmende Argumente gegen diesen Abbau der Lübtheener Kohlevorkomrnen. Michael Ohlrogge.....sieht die Schäden für die Natur als so gravierend an, dass diese nicht die ökonomische Seite aufwiegen ..... Arbeitsplätze sind natürlich immer ein gutes Argument, es darf angezweifelt werden, ob eine Verschandelung der Umwelt ... tatsächlich zu neuen Arbeitsplatzen um Lübtheen führt. Der Braunkohleabbau wird mit Sieherheit größtenteils durch adäquate Maschinen und bereits in Kohleabbau geschultes -weniges-Fachpersonal realisiert...." * 16.02.2005 www.nordclick.de/news/archiv "Baukrise schlägt auf Bergbau durch - Hoffnung auf Kohle, .... Bei Lübtheen hat die Mitteldeutsche Braunkohlegesellschaft unterdessen mit Erkundungsbohrungen nach Braunkohle begonnen...". *21.02.2005 Ostseezeitung "Bergbau in MV liefert künftig auch Braunkohle" "....ein Abbau wäre nach Expertenschätzungen fürhestens in 15 bis 20 Jahren möglich..." * 21. Februar 2005 http://www.heuersdorf.de/Ha/Ha165.html Nr. 165 "...Die Mibrag erkundigt nach Kohlereserven um ca. eine Milliarde Tonnen in Lübtheen (West-Mecklenburg) (Hagenower Kreisblatt, 08.02.2005). Nach Auskunft von Bergbaudirektor Horst Schmidt könne man die dortigen Vorkommen "40 Jahre nutzen" * 23.02.2005 SVZ HGN "Kritik an möglichem Kohleabbau- Zerstörung der Landschaft befürchtet / Vortragsabend am 25. Februar in Hohenwoos Töpferhof Döscher..." * 25.02.2005 Vortrag über Diatomeenkohle auf den Töpferhof Fritz Döscher in Hohenwoos, Zu Gast Dr. Werner von Bülow,(ehem. Leiter des Geologischen Amtes in Mecklenburg-Vorpommern) sowie Direktor des Bergbauamtes Stralsund und ein leitender Mitarbeiter der MIBRAG, 1996 gab es eine ähnliche Veranstaltung, In der Presse wurde vorangekündigt: "Wichtig sei, dass es sich um eine reine Informationsveranstaltung und nicht um eine Diskussionsrunde handele" * 27.02.2005 Rundfunk NDR 1 http://www1.ndr.de/ - Braunkohleabbau im Kreis Ludwigslust ".... Die Kohle sei schwefelarm und habe einen Heizwert, der für die Verstromung reiche. Vorerst werde aber noch probegebohrt, um die Qualität die Kohle näher zu bestimmen. ......Probebohrungen sollen Abbaumöglichkeiten prüfen. Für die MIBRAG sei der Braunkohle-Standort Lübtheen langfristig wichtig, erklärte ein Projektleiter des Konzerns gegenüber NDR 1 Radio MV...." * 28. 02. 2005 LEIPZIGER VOLKSZEITUNG "Mibrag bohrt nach Kohle Theißen/Lübtheen. Die ..... (Mibrag) ist auf Erkundungstour. Probebohrungen in der Nähe von Lübtheen ..... und in der Egelner Mulde nahe Staßfurt (Sachsen-Anhalt) sollen Aufschluss über die Qualität der Kohlevorkommen und des Grundwassers sowie über die geologische Beschaffenheit der Erdschichten bringen. ...Die Mibrag will die Kohleförderung auch nach den jetzt laufenden Tagebauen sichern, ..... Die Lagerstätte in Lübtheen gehöre mit über einer Milliarde Tonnen Kohle zu den größeren Vorkommen. .......Ob ein Abbau der Kohle stattfinden ....sei noch nicht konkret festgelegt."Es gibt noch kein Nutzungskonzept dafür", sagt Schmidt.....Das hängt von der Energiebilanz in 20 Jahren ab... Allerdings prognostizierte er, dass bei der Verknappung der Energieträger und mit fortschreitendem Ausstieg aus der Atomenergie auch künftige Generationen eine Chance im Bergbau hätten. Für eine mögliche Verstromung ...müssten dann Partner mit Plänen zum Bau und zur Betreibung eines Kraftwerksblockes gefunden werden.Derzeit führe die Mibrag informative Gespräche mit Energieunternehmen. In Mecklenburg-Vorpommern dagegen regt sich Widerstand gegen den möglichen Kohleabbau,...." *13. 03. 2005 Sonntags-Blitz "... durch Probebohrungen nachgewiesen, wurden Vorkommen im Gebiet von Alt Jabel über Hohenwoos in Richtung Leussow bis hin nach Garlitz. .....Viele Kritiker von damals sind inzwischen verstummt, brachen doch in den lettzen Jahren zahlreiche Arbeitsplätze weg.... Kein Wunder, dass eine Exkursion des Landkreises zum Kraftwerk Lippendorf (bei Leipzig) und den Braunkohletagebau in Schlehenhain letztes Jahr bei den Gemeinden der Griesen Gegend auf großes Interesse stieß..... Fazit: Die damalige Speksis ist der Hoffnung, verbunden mit der möglichen Schaffung von Arbeitsplätzen gewichen. "Nur bis es soweit ist ....werden noch Jahrzenhte vergehen", meint die Bürgermeisterin. ...." *17. 03. 2005 Elbe-Express "..Kann Gegend aus der Kohle "Kohle" schöpfen? "..Untersuchungen zum Kohleabbau erst ganz am Anfang..""Vor 2030 keine Bagger in Grieser Gegend" *17.03.2005 Elbe-Express "Feld nicht den Unternehmen überlassen" "Ist der Kohleabbau ein unrealistischer Traum?" "...wichtig ist die Bevölkerung der Region frühzeitig ....durch die gewählten "Volksvertreter" zu informieren....Derzeit wird dieses Feld ja ganz dem Konzern MIBRAG und weiteren Befürworten überlassen..." *23.03.2005 SVZ lokal "Vom Kohlebergbau würden nur wenige profitieren" Leserbrief ohl *07.04.2005 Elbe-Express "Konzern nicht alles überlassen" "...ein wirtschaftlicher Erfolg für dieses Projekt ist bestimmt möglich, aber nicht gleichzusetzen mit einem Gemwinn oder Erfolg der hier lebenden Menschen. Profitieren würden sicher nur wenige vom Bergbau...." Ohl *07.04.2005 Elbe-Express "Ökonomisch fraglich und ökologisch unsinnig" "Verstromung minderwertiger Kohle kontraproduktiv" "...in der Fachzeitschrift Energie & Management war vor kurzem zu lesen, dass Vattenfall zwei Kraftwerke plant....." H.Timm *08.04.2005 Vielanker Brauhaus Kritische Einwohner der Region treffen sich in kleiner Runde (ca.50 P) zum Gedankenaustausch, es zeigt sich, dass es doch mehr "Kritiker" gibt als von Vielanks Bürgermeisterin vor kurzem in der Presse vermutet wurde....und das wirtschafltiche Intersse weltweit agierender Konzerne an dieser "Diatomeenkohle" im südwestlichen Urmecklenburg die allgemeine Vorstellungskraft übersteigt.... * 11.04.2005 Neues Deutschland 100 Prozent Erneuerbare Energie PDS-Diskussion zur Energiepolitik -Wolfgang Methling- (Umweltminister Mecklenburg-Vorpommern) "...Bis zum Jahre 2050 sollen danach 100 Prozent des Energiebedarfs aus erneuerbaren Quellen kommen. Bis zum November will die BAG Umwelt-Energie-Verkehr Vorstellungen entwickeln, wie dieses ehrgeizige Ziel mit kurz-, mittel- und langfristigen Maßnahmen erreicht werden kann. Übrigens: Die BAG ist offen für alle ökologisch engagierten Mitglieder, Sympathisanten und Kritiker der PDS." * 18.4.2005 SVZ BUND Aktion für den Schutz der Alleen Schwerin (dpa) Der Bund für Umwelt und Naturschutz will sich in MV verstärkt ....für Alleenschutz einsetzen. ....Außerdem wolle sich der Verband gegen Großprojekte wie ....... den geplanten Braunkohletagebau bei Lübtheen ..engagieren..." * 18.04.2005 Kreistag Ludwigslust Im Tagesordnungspunkt im öffentl. Teil der Kreistagssitzung ist der Bericht über die "Informationsfahrt" unserer gewählten Volksvertreter zu MIBRAG Abbaugebieten, dabei wird u.a. zum Zwecke der "Information" ein Werbefilm der MIBRAG gezeigt. * 22. 4. 2005 Stellungnahme des Umweltministeriums MV zu einer Presseanfrage "...Der Braunkohleabbau in der Lübtheener Region wird vom Umweltministerium M-V nicht befürwortet. In einem Gespräch mit Vertretern der MIBRAG und dem UMMitte vergangenen Jahres hat Umweltminister Prof. Dr. Wolfgang Methling auf die erheblichen negativen Auswirkungen des Kohleabbaus auf Umwelt und Natur hingewiesen..... der Abbau der Diatomenkohle führt zu einer Grundwasserabsenkung und damit einhergehend zu einer starken Versalzung des Wassers....... Aber, das Umweltministerium ist nicht die Genehmigungsbehörde. Deshalb kann ich Ihnen nicht sagen, wie weit die Planungsarbeiten fortgeschritten sind.... " *24. April 2005 Stammtisch Natur-Umwelt-Jagd Gaststätte "Zur guten Quelle" in Vellan Herr Döscher vom Töpferhof Hohen Woos sprach u.a. über den Kohleabbau im Raum Lübtheen, viele Projektkritiker waren anwesend, konnte dort aber keine neuen Informationen erhalten..." * 1. Mai 2005 Die Internetseite www.braunkohle-nein.de geht online. Informationsflyer und Plakate der BI sind erstellt. * 1. Mai 2005 14. Messe der Griesen Gegend in Lübtheen Erster öffentlicher Auftritt, die BI Braunkohle-NEIN informiert an einem eigenen sowie an Ständen zahlreicher anderer Aussteller über das Thema Braunkohletagebau, die Meinung der überwiegenden Mehrheit der Besucher ist ein klares NEIN zum Projekt, Vertreter der Politik auf der Messe haben weniger klare Positionen zum Thema, so gab es u.a. Gespräche mit Landrat Christiansen und Bürgermeisterin Lindenau. * 1. Mai 2005 Mitglieder der BI Braunkohle NEIN informieren auf dem Jagdhornbläser- Treffen in Hagenow über das Thema Braunkohlevorkommen, auch mit Landrat Christiansen und Landwirtschaftsmnister Backhaus wird gesprochen. * 04.05.2005 SVZ Hagenower Kreisblatt "Widerstand gegen den Kohleabbau formiert sich - Bürgerinitiative mit Info-Stand auf der Messe "...Lübtheen • In der Griesen Gegend formiert sich der Widerstand gegen den möglichen Kohleabbau in der Region.....Auch wenn die Befragung nicht repräsentativ war, ist festzustellen, dass bei 351 Unterschriften, einigen Unentschlossenen und nur zwei bis drei Tagebau-Befürwortern 95 bis 98 Prozent der Bevölkerung aus der Griesen Gegend gegen den Abbau sind....vor allem, dass sich die Leute über die Folgen informieren...Bei einer Informationsveranstaltung im Vielanker Brauhaus war im April der Entschluss gefasst worden, sich gegen den geplanten Kohleabbau zur Wehr zu setzen und eine Bürgerinitiative zu gründen. ....Forderung an die Politik: endgültige Absage erteilen Die Kohle-Gegner befürchten eine rapide Grundwasserabsenkung, Luftverschmutzung, Lärmbelästigung und einen Wertverfall des Eigentums. Arbeitsplätze würden ihrer Meinung nach kaum entstehen, sondern vernichtet werden – in Landwirtschaft, Tourismus und Gastronomie. Mit dem sanften Tourismus im Landkreis Ludwigslust und dem Naturpark Mecklenburgisches Elbetal wäre es vorbei...." * 8.05.2005 SVZ "Raubbau an der Natur" Zum Kohleabbau Lübtheen: Leserbrief H.Puls Schwerin "...was wir von den dort wohnenden Menschen erfahren musten ließ uns erstarren....dieses Vorhaben muß mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln gestoppt werden..." * 10.05.2005 SVZ "-Fahrt der BI Braunkohle NEIN nach Heuersdorf- -Hoffentlich keine Fahrt in die Zukunft-Am Dienstag machten sich 10 Mecklenburger Einwohner der Region auf den Weg nach Heuersdorf um sich vor Ort ein Bild über den Braunkohleabbau zu machen und mit Einwohnern dort über deren Erfahrungen zu sprechen. !Diese Fahrt wurde nicht auf Einladung bzw. Kosten der MIBRAG oder aus Steuergeldern bezahlt! Fazit der Fahrt:Der Tagebau ist noch viel schlimmer, als die Mecklenburger anhand von Fotos und Erzählungen erwartet hatten. Wenn man die Dimensionen, die dort zu sehen sind, auf Lübtheen überträgt, kann einem für die gesamte Griese Gegend und den gesamten Landkreis LWL Angst und bange werden. Wer so ein Tagebauvorhaben bei uns auch nur ansatzweise gutheißen kann, ist nicht nachvollziehbar. Völlig unverständlich ist, das nicht auch alle ebenfalls in das Tagebaugebiet gereisten "Politiker" der Region zu den gleichen Schluß gekommen sind. Es steht die Frage, was die dort gesehen haben? * 11.05.2005 SVZ lokal Lübtheen "Raubbau an der Natur" "...Ich kann den Menschen in diesem Raum nur raten, steht auf,wehrt euch, lasst euch nicht das Wertvollste, euren Lebensraum nehmen.Die Argumente, es würde noch Jahre vergehen und es würden Arbeitsplätze entstehen, sind doch wohl unsinnig und eher billig...." * 12.05.2005 Leipziger Volkszeitung "Schützenhilfe aus dem Norden für Heuersdorf" "....Nach Sachsen sind die Lübtheener gekommen, um den kampferprobten Heuersdorfern über die Schulter zu schauen. "Der Verein Für Heuersdorf führte die Gäste durchs Dorf und entlang der Tagebaukante. "Ich war entsetzt von dem, was wir hier gesehen haben", so Thomas Blandszun aus Hagenow. Es sähe schlimmer aus, als er es sich vorgestellt hatte. "Wir wollten einen realen Eindruck vom Tagebau und seinen Folgen bekommen......" * 12.05.2005 Elbe Express Über die Griese Gegend und Döschers Töpferhof "… Zum Problem Kohle informierte Fritz Döscher nur, er ist keineswegs verantwortlich dafür, in der Region das Licht an- oder auszumachen. Wenn überhaupt, wird die Kohle unter dem jetzigen Truppenübungsplatz abgebaut, weil dort die Bedingungen am günstigsten sind und keine Umsiedlungen erforderlich sowie ergiebige Kohlenflöze bei geringer Überdeckung vorhanden sind. Falls abgebaut wird, werden die Bagger erst 2025 auffahren, um wertvolle und vielseitig verwendbare Diatomenkohle zu fördern. …" * 13.05.05. Leipziger Volkszeitung Lokalausgabe Borna "Schützenhilfe aus dem Norden für Heuersdorf" * 15.05.2005 Sonntagsblitz K.A.Puls Schwerin "Verunsichert" "...dieses Vorhaben muß mit allen Mitteln gestoppt werden.." * 17.05.2005 MIBRAG Schreiben an die BI Braunkohle-NEIN Auszug:"...Allerdings hat uns überrascht, dass, ....bereits eine Bürgerinitiative gegen den Braunkohlenabbau besteht und ein Teil der Mitglieder zwar die ehemalige Gemeinde Heuersdorf, nicht jedoch unser Unternehmen besucht...." * Mai 2005 Offener Brief eines BI Mitglieds an die MIBRAG Als Antort auf das Schreiben der MIBRAG verfaßte ein Mitglied von Braunkohle-NEIN einen offenen Brief an die MIBRAG. Auszug "...Sie und Ihr Braunkohleprojekt sind hier von der absoluten Masse der Bevölkerung unerwünscht. Und diese Bevölkerung will Sie hier nicht. Nicht in 15, nicht in 50 Jahren ! Wir erwarten von Ihnen, dass Sie sofort Ihre Probebohrungen einstellen, das Projekt für beendet erklären und öffentlich für alle Zeit davon abgehen, hier nach Diatomeenkohle suchen zu wollen ! Alles andere ist schändlich, da allein die Perspektive, die Sie mit den Probebohrungen verbreiten, investitionshemmend auf die Region wirkt...." * 18.05.05 NDR-1 MV Meldung über Vereinsgründung BI Braunkohle-NEIN * 18.05.2005 Gründungsveranstaltung Verein "Braunkohle-NEIN" im Vielanker Brauhaus, Knapp 6. Wochen nach dem erstem Zusammentreffen wurde im Kreis von rund 50 Teilnehmern die Vereinsgründung beschlossen und ein Vorstand gewählt. Zudem wurde über die zahlreichen Aktivitäten der letzten Wochen berichtet, wie über die Erstellung von Informationsmaterialien, die Gespräche mit Einwohnern, Unternehmern, Politik und Behörden,Öffentlichkeitsarbeit auf Messen, Erstellung der Hompage, Fahrt nach Hoyersdorf ...... * 21.05.2005 Hallo Nachbar -Bürgerinitiative "Gegen den Braunkohleabbau" "...befürchtet Abbau von Natur und Tourismus "Schlimmer als befürchtet" Seit die "Mitteldeutsche Braunkohlegesellschaft mbH" mit Sitz im sächsischen Theißen (MIBRAG) Probebohrungen auf dem Truppenübungsgelände Lübtheen durchführt, hat sich eine stetig wachsende Bürgerinitiative gegen den Braunkohleabbau gebildet..". * 21.05.05 "Front gegen Braunkohle" Hannoversche Allgemeine Zeitung zur Vereinsgründung BI Braunkohle-NEIN * 22. 05.2005 Sonntagsblitz "Bürgerinitiative informiert" "Braunkohleabbau im Landkreis Ludwigslust? Wir sagen NEIN!" * 25.05.2005 Kiebitz - Elbe Jeetzel Zeitung BI gegen Braunkohleabbau - BI-Mitglieder befürchten Vernichtung der Griesen Gegend" 25.05.2005 SVZ "Entsetzt über Größe des Abbaugebietes" Bürgerinitiative "Braunkohle-nein" in Sachsen, Lübtheen/Heuersdorf •...."Es ist alles noch viel schlimmer als befürchtet." Mit dieser Erkenntnis kehrte eine zehnköpfige Abordnung der Bürgerinitiative "Braunkohle-nein" ... vom Besuch des Braunkohleabbaugebietes "Vereinigtes Schleenhain" bei Heuersdorf in Sachsen zurück...Klare Positionierung von Politikern gefordert ...Die BI befürchtet nicht nur den Verlust der fast einzigartigen Natur, sondern auch den Verlust von vielen Arbeitsplätzen in Tourismus, Gastronomie, Landwirtschaft und Obstanbau. "Wer sich mit der Thematik und der Dimension des Abbaus detailliert beschäftigt, kann nur zu dem Schluss kommen, dass der Abbau der Braunkohle zum Stillstand des hiesigen Tourismusgeschäfts führen würde", erklärte Apotheker Helmut Eggers aus Lübtheen. Kay Hagen, Betreiber des Vielanker Brauhauses, sagte: "Ich plane noch große Investitionen in der Region und bin somit langfristig auf Ausflugsverkehr und Tourismus angewiesen, ein Braunkohletagebauwerk gefährdet jede Investition und damit auch Arbeitsplätze in meinem Unternehmen." Auch Angela Händler und Silke Storeck aus Woosmer, die gerade ihren Reiterhof ausbauen wollen, hadern mit der Ungewissheit. ..... Ein klare Positionierung der Politiker ist indes nicht in Sicht. "Wir sind überzeugt davon, dass sich unsere Politikverantwortlichen mit den anstehenden Problemen noch nicht einmal im Ansatz auseinandergesetzt haben und über die Auswirkungen nicht richtig informiert sind",betonte Andreas Vones..." * 29.05 2005 Leipziger Volkszeitung "Bürgerinitiative formiert sich gegen Mibrag""...Lübtheen/Theißen. Der Mitteldeutschen Braunkohlengesellschaft mbH (Mibrag) weht bei ihren Erkundungsbohrungen im mecklenburgischen Lübtheen ein kräftiger Wind entgegen. Gegen den Kohleabbau hat sich die Bürgerinitiative (BI) "Braunkohle - Nein!" formiert. Vor allem sei man besorgt um die Landschaft, da die Region zum großen Teil vom Tourismus lebe, sagte Kai Hagen von der BI in Lübtheen..." * 30.05.2005 SVZ Wirtschaft "Inintiative gegen Kohleabbau" "Erkundungsbohrungen bei Lübtheen bringen Region in Aufruhr" Theißen/Ludwigslust ddp. * 02.06.2005 Rundfunk NDR 1 Radio MV Beitrag über die Probebohrungen der MIBRAG und über den Verein Braukohle-NEIN, Mitglieder von Braunkohle-NEIN berichten über die Ziele des Vereins und über Ängste und Befürchtungen im Zusammenhang mit dem möglichen Kohletagebau. * 06.06.2005 SVZ HGN Kreisblatt Mit dem Tagebau kämen viele große Hochspannungsleitungen Zur geplanten 380 KV Hochspannungsleitung und zum möglichen Braunkohleabbau in der Region "..Schön zu sehen, dass auch Landrat Christiansen zu den "Protestierenden" steht, er will nicht "das die Kulturlandschaft leide" und "Gesundheitsbeeinträchtigungen von Menschen einschließlich der seelischen Gesundheit" nicht hinnehmen. (SVZ 21.Mai 2005) Wer für "nur eine einzige Hochspannungsleitung" so klare Worte findet wie der Landrat, kann nicht ernsthaft "Kompromissbereitschaft" signalisieren wenn es um das Für und Wider eines möglichen Braunkohletagebaus hier im Landkreis Ludwigslust geht..." * 15.06.2005 SVZ HGN Kreisblatt "Folgen des Kohleabbaus aufzeigen" "Hydrologisches Gutachten in Auftrag gegeben / Investitionen auf Eis gelegt"...Solange nicht geklärt ist, ob eines Tages die Griese Gegend ein Braunkohleabbaugebiet wird, so lange werden private neue Investitionen im Bereich des Fremdenverkehrs nicht getätigt werden. Selbst vor dem Kauf eines eigenen Häuschens schreckt man in der Region nun zurück. Wer möchte schon in einem Braunkohlegebiet wohnen oder dort ein touristisches Unternehmen ansiedeln?.." * 15.06.2005 BILD MV "Angst vor dem Kohle-Monster" "..Wut,Angst und Proteste in der Region Lübtheen...um Lübtheen lagern auf 137 Quadratkilometer in 50 bis 400 Meter Tiefe 5 Milliarden Tonnen Diatomeen...." * 17.06.2005 Pressemitteilung Ulrich Adam -Mitglied Deutscher Bundestag-In einer Pressemitteilung vom 17.06.05 teilt Herr Ulrich Adam, MdB (Landesgruppe Mecklenburg-Vorpommern), mit, das es "keinen Braunkohletagebau in Lübtheen geben wird, da das Bundesministerium der Verteidigung nicht plane, den Truppenübungsplatz Lübtheen aufzugeben. Die 160 Dienstposten werden zwar auf 30 reduziert,eine Aufgabe oder ein Verkauf der Liegenschaften sei jedoch nicht vorgesehen".HIERZU nehmen wir (Braunkohle NEIN) wie folgt Stellung:siehe: http://braunkohle.fdog.de/bkbi/content/powerslave,id,35,nodeid,2.html * 18-19.06.2005 Braunkohle NEIN informiert auf dem Lindenblütenfest in Ludwigslust, 327 Besucher bekundeten mit Ihrer Unterschrift "NEIN" zum möglichen Braunkohletagebau. * 18.06.2005 BILD - MV "Kein Kohleabbau?" * 18.06.2005 Lausitzer Rundschau "Kohle-Bohrungen in Mecklenburg" "Die Mibrag interessiert sich für ein Vorkommen im Kreis Ludwigslust "...In Mecklenburg-Vorpommern einem Braunkohletagebau weichen zu müssen, hätte sich der Düsseldorfer Unternehmer Kai Hagen niemals träumen lassen. Seit zwei Monaten hält der Besitzer des Vielanker Brauhauses in Südwestmecklenburg dies jedoch für möglich. Das auf fünf Milliarden Tonnen geschätzte Diatomeenkohle-Vorkommen bei Lübtheen östlich der Elbe wurde bereits in den 70er- und 80er-Jahren erkundet,....Die Region ist beunruhigt. Investitionen wurden auf Eis gelegt, darunter der Bau einer fünf Millionen Euro teuren Ferienanlage bei Lübtheen..". Von Birgit Voelsch *18.06.2005 Sächsische Zeitung "Mecklenburger blicken bang auf die Mibrag" "...Im Kreis Ludwigslust ist minderwertige Kohle interessant geworden. Ein Truppenübungsplatz wird untersucht. Lübtheen. In Mecklenburg-Vorpommern einem Braunkohletagebau weichen zu müssen, das hätte sich der Düsseldorfer Unternehmer Kai Hagen niemals träumen lassen...." 18.06.2005 Ostseezeitung- Wochenendausgabe "Angst vor der Kohle" "Bei Lübtheen prüft das mitteldeutsche Unternehmen Mibrag, ob sich der Abbau von Braunkohle lohnt. Die Menschen in der Region fürchten um ihre Existenz...." * 19.06.2005 Mitteldeutsche Zeitung "Mibrag bohrt in Mecklenburg-Vorpommern""...Braunkohle unter «Grieser Gegend» - Einwohner fürchten um Landstrich .."Lübtheen/dpa 22.06.2005 SVZ Leserpost "Was läuft da im Hintergrund ab?" H.Wegner, Karstädt, "..es ist wichtig, dass sich mit der Gründung des Vereins "Braunkohle-NEIN" vor Ort der notwendige Widerstand gegen die geplanten gigantischen Abbaupläne der MIBRAG organisiert......Die vielen Steuergelder, die bereits jetzt in dieses zweifelhafte Projekt gesteckt wurden, sollten lieber in die wirtschaftliche Strukturförderung für die regionale Wirtschaft fließen." * 23.06.2005 Elbe Express "Griese Gegend bald noch grauer?" "Bürger wehren sich gegen möglichen Kohleabbau....das bislang noch keine Gnehmigungsanträge seitens der MIBRAG vorliegen ....bremst den Elan der Vereinsmitglieder nicht....wir werden logischerweise nicht tatenlos abwarten, ob irgendwann, ohne Information der Öffentlichkeit, ein Genehmigungsverfahren in Gange kommt..." * 23.06.2005 Kreistag Ludwigslust Tagesordnung Punkt 8.2 Antrag der CDU-Fraktion: Braunkohleabbau im Landkreis Ludwigslust: Drucksachen-Nr. 99/2005 Der Redebeitrag von Frau Friemann-Jennert (CDU) war engagiert vorgetragen und brachte den Mehrheitswillen der Menschen im Landkreis zum Ausdruck -Nein zum Braunkohleabbau-. Herr Christiansen (SPD), als auch Herr Dyrba (PDS) forderten dem Antrag der CDU entgegenzutreten. Mit 17 zu 16 Stimmen, bei einer Enthaltung (einzig anwesende Grüne-Ännelie Katt), wurde der Antrag der CDU abgeschmettert.Wieso? Kurz vor der Abstimmung verließen zwei Parteigänger der CDU (Klaus-Dieter Müller u. Matthias Thees) den Saal, somit nahmen Sie dem eigenen Antrag die Mehrheitsfähigkeit? * 23.06.2005 SVZ HGN "CDU gegen Braunkohleabbau" "... will die Unieon per Kreistagsbeschluss erreichen, dass Landrat Christiansen dem Kreistag "verlässliche schriftliche Aussagen der Landesregierung zu einem künftigen Genehmigungsverfahren bezüglich des Abbaus" vorlegt..." * 24.06.2005 SVZ HGN "Scharfes Schießen bald Geschichte für Lübtheen" "Truppenübungsplatz vor der Umstrukturierung....zur Normalität des Lübtheener Platzes gehören ...die gelegentlichen Probebohrungen der MIBRAG.....die Braunkohlevorkommen erforscht....Diese Bohrungen die die Bundeswehr nicht weiter kommentieren will, dürfen nur in der schießfreien Zeit niedergebracht werden...und die gibt es auch vor der großen Umstrukturierung..." * 25.06.2005 SVZ HGN "Informationslage zu dünn" "..Kreistagsmehrheit gegen schnelles Nein zum Braunkohleabbau.... auch der Kreistag...sieht die Entwicklung mit Besorgnis. ... ein sofortiges nein zum Abbau...scheiterte am Donnerstag jedoch mit knapper Mehrheit...nicht warten sondern deutliche Zeichen setzen - das forderte auch der NPD-Abgeordnete Stefan Köster...was nun in den Kreistagsgremien ...folgen soll, bezeichnete Landrat Christiansen als "Aufbau einer sachlich begründeten Argumentationskette gegen den Abbau"..." * 25.06.2005 Altstadtfest Hagenow Braunkohle-NEIN informiert mit einem Stand auf dem Altstadtfest in Hagenow * ...06.2005 Landesdelegiertenkonferenz der Grünen Forderung: ein unverzügliches Ende der Probebohrungen * 28.06.2005 SVZ "Grüne wenden sich gegen Braunkohleabbau" "..auf Ihrer Landesdelegiertenkonferenz forderten die Grünen ein unverzügliches Ende der Probebohrungen..." * 30. 06.2005 Elbe-Express "Grüne sind gegen Braunkohleabbau" "...Ende der Probebohrungen gefordert..." * 30. 06.2005 Elbe-Express "CDU Fratkion gegen Kohleabbau im Kreis" "Landrat soll Maßnahmen ergreifen...der Landrat soll aufgefordert werden, vor Genehmigung weiterer Probebohrungen ..... alle Maßnahmen gegenüber der Landesregierung zu ergreifen, die dazu geeignet sind, raumplanirische Fehlentscheidungen zu vermeiden..." * 30.06.2005 SVZ "Kernfrage hätte jeder Politiker schon selbst für sich klären müssen""Es ist verblüffend, dass die CDU ihre Position mit einem eigenen Antrag in der Frage Braunkohleabbau ja oder nein? nicht durchsetzen konnte.Wie man jedoch aus dem Kreistag hörte ....hatten zwei bis drei CDU-Abgeordente kurz vor der Abstimmung den Kreistag verlassen. Diese Stimmen fehlten, denn nun kam es zu den nur 17 Nein und 16 Ja Stimmen. Ein Schelm, der Böses dabei denkt...Und die mangelnde Information aller Politiker, der mangelnde Informationswillen und vielleicht auch die begrenzten Fähigkeiten, sich die wesentlichen Kenntnisse und Erfahrungswerte anzueignen, sind sehr beunruhigend...." * 2. 07.2005 Dorffest Pritzier - Schwechow Braunkohle-Nein informiert die Gäste auf dem Fest. Wie immer bekräftigen auch hier 95 Prozent aller befragten ihr NEIN zum Kohletagebau mit einer Unterschrift. * 4.07.2005 NDR 1 MV verschiedene Meldungen und Kurzberichte zum Thema Braunkohleabbau um Lübtheen und den Verein Braunkole-NEIN 04.07.2005 TV - NDR 3 Regional MV Bericht über die Probebohrungen und den Verein Braunkohl-NEIN * 5.07.2005 Deutschland Funk Meldungen und Berichte zum Thema Braunkohleabbau um Lübtheen und den Verein Braunkole-NEIN * 5.07.2005 Neue Probebohrungen beginnen Trotz des Widerstandes seitens der Bevölkerung, startete die Mitteldeutsche Braunkohle AG ihre neuen Erkundungsbohrungen auf dem, als FFH Gebiet nach Brüssel gemeldeten und nur noch wenig genutzten Truppenübungsplatz. Bis etwa August d.J. sollen 4 Testbohrungen stattfinden, Kosten je Bohrungen bei 250.000,- Euro. Wie dem NDR Fernsehen (04.07) weiterhin mitgeteilt wurde, hält die Mibrag am Vorhaben des Braunkohletagebaus in Lübtheen fest. Schon jetzt kalkuliere man die Kosten der späteren Ansprüche der direkten Anlieger, wenn das Abbaugebiet vergößert wird. * 6.07.2005 SVZ "Neue Probebohrungen begannen" * 07.07.2005 SVZ Hagenower Kreisblatt "Braunkohleabbau bleibt auf Tagesordnung""...Landrat Rolf Christiansen: "Entscheidung des Kreistages war folgerichtig" Lübtheen•"Der Kreistag Ludwigslust hat sich auf seiner letzten Sitzung zum Thema Braunkohleabbau nicht abschließend positioniert, sondern einen unfertigen Antrag abgelehnt", stellt Landrat Rolf Christiansen klar. Das Thema bleibe auf der Tagesordnung der kreislichen Gremien. Der Antrag der CDU-Kreistagsfraktion ......fand nicht die Mehrheit der Kreistagsmitglieder..." * 07.07.2005 Homepage Braunkohle Nein -PM CDU-Kreistagsfraktion: "Landrat wackelt beim Thema Braunkohleabbau Reaktionen auf die Position von Herrn Christiansen in der Kreistagssitzung "Offensichtlich ist der Landrat aufgrund seiner zweifelhaften Position beim Thema Braunkohleabbau in der Region um Lübtheen gezwungen, sich öffentlich zu verteidigen. Dieser Befreiungsschlag ist ihm leider auch nicht durch die Kritik an der CDU gelungen", so der Vorsitzende der CDU-Kreistagsfraktion Andreas Petters.Es sei schon sehr bemerkenswert, dass der Landrat erst jetzt nach der Kreistagsdebatte beabsichtige, sich mit dem Thema zu befassen, so Petters....." * 07.07.2005 Elbe Express "Braunkohle bleibt Thema weiterer Beratungen" "Beschlussvorlage für Kreistag wird ohne Druck erarbeitet.." * 08.07.2005 PM Landkreis Ludwigslust / Landrat: "Bezug: Pressemitteilung der CDU-Kreistagsfraktion vom 07.07.2005 zum Thema Braunkohleabbau" Herr Petters, CDU-raktionsvorsitzender im Kreistag Ludwigslust irre sich gewaltig, wenn er in seiner Pressemitteilung vom 07.07.2005 dem Ludwigsluster Landrat unterstellt, erst auf den CDU-Antrag zum Thema Braunkohle aktiv geworden zu sein..." * 07.07.2005 Stellungnahme von "Braunkohle – nein" zur Pressemitteilung des Landrates in der SVZ "Mit Interesse haben wir die Pressemitteilung des Landrates Rolf Christiansen zum Thema Braunkohlenabbau im Landkreis Ludwigslust zur Kenntnis genommen. Immerhin nehmen wir als Bürgerinitiative erfreut zur Kenntnis, dass der Landrat "bereits 1995 starke Bedenken gegen den Braunkohleabbau" hatte, wenngleich das damals viel eindeutiger klang.......Weshalb der Landrat und seine Kreisverwaltung nun, genau 10 Jahre später, dies nicht mehr in dieser Eindeutigkeit gelten lassen will, das möchten wir und viele Bürger des Landkreises doch berechtigterweise hinterfragen!...... Wir bedauern dies sehr und möchten ein solches Gespräch anbieten, damit wir unsere Argumente darlegen können. Vielleicht ließe sich dann klären, welche Argumente nicht überzeugen..." * 08.07.2005 SVZ Leserpost, Andreas Petters: Landrat wackelt beim Thema Braunkohleabbau * 09.07.2005 SVZ "Initiative wehrt sich gegen Vorwürfe" "...Wir distanzieren uns jedoch von rechts-sowie linksextremistischer Gesinnung. Eine Gedanken- oder Meinungskontrolle privater Ansichten....findet aber verständlicherweise nicht statt..." * 11.07.2005 Informationsveranstaltung in Lübbendorf b. Lübtheen Einwohner des Dorfes Lübbendorf führten gemeinsam mit "Braunkohle-NEIN" eine Informationsveranstaltung zum Thema Braunkohleabbau durch. * 12.07.2005 SVZ Ludwigsluster Tageblatt "Mibrag-Pläne tausendfach abgelehnt" * 14.07.2005 Elbe Express -Übungsplatz erhalten- "Die Kohle bleibt in Lübtheens Erde" "Bürgerinitiative skeptisch gegenüber schnellen Aussagen der MIBRAG" * 16.07.2005 Volksfest Lübtheen Braunkohle Nein informiert Besucher des Festes * 17.07.2005 Elbetag in Dömitz Braunkohle Nein informiert Besucher der Veranstaltung * 17.07.2005 Sonntags Blitz "Kühle Cocktails unter Palmen" "Einweihung des Strandes am Dömitzer Elbetag...ob er das Gesamtpaket realisiert macht Hagen von dem zur Zeit diskutierten Braunkohletagebau in der Griesen Gegend abhängig, denn - "wenn die Mibrag ihre Pläne realisiert, habe ich meine Ivestition hier in den Sand gesetzt." * 17.07.2005 Sonntags Blitz "Schnee und Kohle" eine kleine Spitze unter "Angeblitzt" von Wruck * 21.07.2005 Elbe Express "Karstädt mit Position gegen den Kohleabbau""...wir appellieren an alle Verantwortlichen, endlich ein deutliches politisches Stopp-Signal für ein Ende der Planungen für den Braunkohleabbau in der Region zu setzten..." * 21.07.2005 Elbe Express "Eindeutige Position vom Kreistag dringend nötig"Holger Wegener:"Der Kreistag hat auf der letzten Sitzung mal wieder die Chance verpasst, um sich eindeutig zu diesem Thema zu positionieren....völlig unverständlich für mich ist, dass sich Kreistagsabgeordnete der SPD zum Braunkohleabbau noch immer "positionieren" müssen, obwohl die Argumente seit über zehn Jahren bekannt sind und auch die Recherchen zum Thema ohne große Mühe angestellt werden können...." * 22.07.2005 Landkreis Bote "Landwirtschaft , Tourismus contra Tagebau?, Landrat Christiansen" "Aus dem Kreistag vom 23.Juni 2005...Antrag der CDU-Fraktion: Braunkohleabbau.....die PDS Fraktion vertritt den Standpunkt, dass jetzt keine sachlich fundierten Aussagen getroffen werden können....Bevor im Kreistag eine Entscheidung getroffen wird, sollten mehr Informationen vorliegen, aus denen die Vor- und Nachteile sowie die Risiken und Chancen entnommen werden können...." * 26.07.2005 SVZ "Lübbendorfer gegen den Kohleabbau" "...Nach einer Informationsveranstaltung....regt sich auch bei der Mehrheit der Lübbendorfer Widerstand gegen Probebohrungen und das Braunkohleprojekt....Wieso informierte uns nicht der Landtag oder das Land? Es ist bedrückend, sich über solch dramatischen Vorhaben selbst informieren zu müssen" kritisierte Jörg Icker." * 26.07.2005 SVZ "MIBRAG sollte Pläne bald offen legen" "...Der Bundestagsabgeordnete Hans-Joachim Hacker (SPD) hat sich in die Diskussion.....eingemischt und seine Mithilfe angeboten.....Zum Gesamtbild gehört auch, dass sich die kommunalen Verantwortungsträger und das Land MV recht bald zu denm Thema "Braunkohleabbau" bekennen sollten...." * 27.07.2005 SVZ Leserpost "Warum reagiert die Verwaltung nicht?" Ulrich Brandt, Jessenitz: "...Seitens der Stadtverwaltung Lübtheen und der Bürgermeisterin erfolgt keinerlei Reaktion. Warum nicht? Sind die Messen schon gelesen und die Bürger sollen vor vollendeten Tatsachen gestellt werden? Normalerweise müsste sich die Bürgermeisterin an die Spitze der Bürgerinitiative stellen, denn deren Mitglieder sind die Steuerzahler für die Gehälter der Beamten und Angestellten ....Warum wird die Bevölkerung nicht über den Besuch von Stadtvertretern und Beamten bei der MIBRAG informiert?..." * 28.07.2005 SVZ "Braunkohle Thema auf Landesebene" "..Mit dem Thema Braunkohleabbau.....wird sich demnächst auch der neue Landesvorstand der CDU auf seiner ersten Sitzung befassen...." * 30.07.2005 Hallo Nachbar "Widerstand wird größer" "...Die Lübbendorfer setzen sich für einen Stopp der Proberbohrungen ein..." * 04.08.2005 Elbe Express "Neue Bürgerinitiative gegen Kohleabbau" "...gegen neue derartige Erkundungsmaßnahmen hat eine neue, unabhängige Bürgerinitiative bereits erst Schritte auf den Weg gebracht....Die neue BI ist unabhängig und ohne Rechtsform. Arbeitsgrundlage ist eine Plattform mit eindeutiger Unvereinbarkeit gegen Nichterwünschte Akteure...." * 06.08.2005 SVZ "Hoffnungsschimmer für den Truppenübungsplatz" "...Hans Joachim Hacker erklärte "(Bundestagsabgeordneter SPD)"dass er in den kommenden Wochen einen neuen Antrag für weitere Bohrungen von der MIBRAG erwarte, und er sehe aus seiner Sicht keine Versagensgründe dafür..." * 5.08.2005 Landwirtschaftsminister Backhaus zum Gespräch mit "Braunkohle-NEIN" in Lübtheen * 6.08.2005 SVZ "Backhaus will Druck auf Mibrag erhöhen" "Minister sprach gestern mit Bürgerinitiative / Seitenhieb auf damaligen CDU-Minister Seidel Lübtheen • Landwirtschaftsminister Till Backhaus hat gestern Nachmittag im Rahmen einer Besuchsreise auch ein Gespräch mit Vertretern der "Bürgerinitiative Braunkohle Nein" geführt....."Ich kann mir nicht vorstellen, worin der Vorteil der Abbau der minderwertigen Kohle liegen soll," war nur eine seiner Aussagen. Backhaus versprach auch, den Druck auf die Mibrag zu erhöhen, damit endlich Klarheit herrsche. .........Zur Freude der Bürgerinitiative erklärte Backhaus auch, dass aus seiner Sicht die Zeit der Probebohrungen nun beendet sein müsse. Schließlich habe die Mibrag einige Jahre Zeit gehabt, ihre sechs Probebohrungen niederzubringen. Eine nochmalige Verlängerung könne es damit nicht geben. Mayk Pohle" * 8/2005 NDR 1Quelle: http://www1.ndr.deWindenergie - Bundeswehr will Standorte im Nordosten für Winderzeugung nutzen. An mehreren Bundeswehrstandorten in MV sollen Windparks entstehen. Das Bundesverteidigungsministerium erhofft sich durch die Vermarktung zusätzliche Einnahmen. .....Als Standorte im Nordosten sind Lübtheen und Dabel....im Gespräch. ....Wenn das Verteidigungsministerium grünes Licht gibt, beginnt die Suche nach Betreibern für die Windkraftanlagen. Diese müssen dann eine Genehmigung bei den Behörden beantragen. * 08.08.2005 SVZ "Neue Bürgerinitiative gegen Tagebau" "In Leussow hat sich eine neue Bürgerinitiative gegen einen möglichen Abbau von Braunkohle gegründet."Griese Gegend stoppt Braunkohle" versteht sich als unabhängiges Forum..." * 10.08.2005 SVZ Hagenower Kreisblatt "Diskussion um möglichen Braunkohleabbau hat sich festgerannt / Sorge der Bürger bleibt""...Bisher gibt es nur die Genehmigung für die sechs Probebohrungen, die dieses Jahr niedergebracht werden müssen. ...Hans-Joachim Hacker, Bundestagsabgeordneter, rechnet z. B. damit, dass die Mibrag eine neuen Antrag für Probebohrungen stellen wird. Für eine Genehmigung gäbe es aus seiner Sicht keine Versagensgründe. Für die Gegner der Abbaupläne wäre dieses Szenario denkbar schlecht. Würde doch damit das Damoklesschwert eines Abbaus weiter über Jahre über der Region schweben..... ....Allerdings gibt es doch noch ein wenig Hoffnung, weil die Zeit für einen erneuten Bohrantrag eigentlich schon verstrichen ist. Till Backhaus, Minister und Politiker aus der Region, will es auf erneute Bohrungen gar nicht ankommen lassen und einen immerhin möglichen Antrag ablehnen. Dabei weiß er das Kabinett in Schwerin, so seine Aussage jüngst in Lübtheen, hinter sich. Denn auch in der Landesregierung ist längst klar, was ein Abbau von Braunkohle in der Griesen Gegend bedeuten würde. Sollte ein Antrag der Mibrag abgelehnt werden, gäbe es bei einer Klage die Chance, mehr über die Absichten des Unternehmens zu erfahren. ...."Mayk Pohle" * 9.08.2005 SVZ "Distanz zu politischen Trittbrettfahrern" "..Mehr als 4000 Unterschriften leistende Gegner des geplanten Braunkohletagebaus und mehr als 100 Vereinsmitglieder des Vereins "Braunkohle-NEIN" sowie auch neugegründete Gruppen wirken verführerrisch auf politische Parteien....Zurzeit besonders auch auf die NPD, die in eigenen Brief- und Infoaktionen dazu auffordert, die Bürgerinitiativen zu unterstützen....Parteipolitische Unterstützung sei vom Verein "Braunkohle-NEIN", jedoch nicht erwünscht...." * 10.08.2005 SVZ Landesspiegel "Verein Braunkohle-NEIN weist NPD zurück" * 10.08.2005 SVZ "Bohrungen als Damoklesschwert" "..Vom Ladenhüter zum Dauerbrenner- in den vergangenen Worchen ist die Diskussion um einen möglichen Braunkohleabbau zu einem heißen Streit geworden.....ungeachtet dessen werden die ...Bürgerinitiativen nicht müde, gegen die drohende Gefahr mobil zu machen. Mit spürbaren Erfolg in den vergangenen Wochen. Immer mehr Bürger erklären offen ihren Unmut und wollen das Thema....vom Tisch haben..." * 10.08.2005 Pressemitteilung Hans Joachim Hacker MdB "..jetzt liegt dem Bundestagsabgeordneten Hacker ein Antwortschreiben der ...MIBRAG vor.....Das Unternehmen arbeitet mit..Planungshorizonten ....von 50 und mehr Jahren......ein Abbau der Lagerstätte aus Sicht der MIBRAG in frühestens 30-40 Jahren möglich..." * 11.08.2005 Elbe Express "Minister gegen einen Kohleabbau" "Lübtheen....Minister Till Backhaus sprach sich eindeutig gegen den geplanten Braunkohleabbau aus. "Ich kann mir nicht vorstellen, worin die Vorteile eines Braunkohleabbaus liegen sollen"...Lübtheens Bürgermeisterin Ute Lindenau indes wollte sich auch während dieser Gesprächsrunde nicht eindeutig positionieren...." * 11.08.2005 SVZ "MIBRAG signalisiert Gesprächsbereitschaft" "Hagenow/Lübtheen...In einem weiteren Gespräch zwischen MdB Hacker und der MIBRAG hatte das Unternehmen die Bereitschaft erklärt, vor Ort im Rahmen einer Informationsveranstaltung die Erkundungsergebnisse darzulegen...." * 12.08.2005 SVZ "BI: Wichtigste Frage nicht beantwortet" "...dessen ungeachtet stellt sich uns nur eine maßgebliche Frage: Wird die MIBRAG eines Tages ...Braunkohle abbauen oder nicht?...Eine gemeinsame Informationsveranstaltung macht ohne Beantwortung dieser Frage keinen Sinn...." * 27.07.2005 Heuersdorfer Familie zu Besuch in Probst Jesar Die Gäste sahen sich hier in der Umgebung um, wo ein möglicher Tagebau entstehen könnte. * 8.8.2005 Gesprächsrunde von "Braunkohle-NEIN" mit der Stadtvertretung Lübtheen * 16.08.2005 "Mitgliederversammlung des Vereins "Braunkohle-NEIN" in Vielank, Arbeitskreise wurden vorgestellt, Zahlen: über 100 Vereinsmitglieder und 4000 Unterschriften * 17.08.2005 FRANKFURTER RUNDSCHAUF "Angst vor dem Pütt - Braunkohleabbau im norddeutschen Flachland? Probebohrungen der Mibrag haben die Menschen im Südwesten Mecklenburgs alarmiert" "... Statt Braunkohle zu verheizen sei es doch sinnvoller, das heiße Wasser im Mecklenburger Boden in geothermischen Kraftwerken zu nutzen....Es müsse ja nicht immer wie in Bismarcks Lästerei sein, dass "in Mecklenburg alles hundert Jahre später kommt", sagt Eggers. ...Die Stadt Lübtheen und ihre Randgemeinden strahlen den Charme aus, der den Reichskanzler über die Mecklenburger Provinz herziehen ließ. Lange Alleen, kaum Verkehr, hier und da ein Häuschen, gewöhnlich ist eher eine Sau denn ein Mensch zu erblicken. "Welcome in the middle of nowhere", grüßt Gert Baumert Gäste aus der Stadt. Der Wochenend-Mecklenburger hat ein altes Bauernhaus...in Alt Jabel gekauft. Dahinter beginnt das Niemandsland, der Truppenübungsplatz. ..Auch Michaela Gooth hofft auf die Wendländer, die seit so vielen Jahren immer wieder dem Castor trotzen. "Das ist ja nur die Elbe, die uns trennt", glaubt die 27-jährige Betreiberin des Reiterhofes Zum Blau, ein Dörfchen hinter Alt Jabel. .....Wenn die Mibrag nicht mit den Probebohrungen zur Erkundung der Kohleflöze begonnen hätte, würde sie jetzt bald mit dem Neubau beginnen. Alles ist fertig, 160 Quadratmeter mit Büro und Pensionsbetrieb sind gezeichnet, vom Amt genehmigt und auch finanziert. ..so lange die Gefahr der Baggerschaufel über der Griesen Gegend kreist, will sie - wie auch andere im Tourismusgewerbe - nicht investieren..." * 18.08.2005 SVZ "Widerstand gegen Tagebau in Gemeinden aufbauen"BI "Griese Gegend stoppt Braunkohle" lud zum "Runden Tisch" / Gespräche mit Bürgermeistern angekündigt" Der nächste "Runde Tisch" der BI "Griese Gegend stoppt Braunkohle" findet am 2. September ...in Lübtheen, Trebser Weg 18, statt. Dann wird ein Vertreter des Bergamtes Stralsund zu bisher erteilten Genehmigungen und künftig möglichen bergrechtlichen Anträgen Auskunft geben..." * 20.08.2005 Lübbendorfer Einwohner besuchen Heuersdorf * 20.08.2005 Infostand "Braunkole-NEIN" beim Dorffest in Jessenitz-Werk/Trebs - Großes Interesse bei den Gästen, ca. 80 Unterschriften gegen den Tagebau * 22.08.2005 SVZ "Widerstand gegen Tagebau in Gemeinden aufbauen" (BI "Griese Gegend stoppt Braunkohle") * 24.08. 2005 SVZ "380-kV-Leitung zur Erschließung eines Tagebaus nötig?" "Die Proteste in Zweedorf bezüglich der geplanten Hochspannungsleitung sowie die in Lübtheen wegen eines möglichen Kohleabbaus auf dem Truppenübungsplatz Lübtheen dürfen aus meiner Sicht nicht getrennt betrachtet werden. ....muss bezweifelt werden, dass die Hochspannungsleitung zur Stabilisierung der Elektroenergieversorgung dienen soll. Mit dem Bau der geplanten Hochspannungsleitung durch Vattenfall ist der erste Schritt zur Erschließung der Kohlelagerstätte im Raum Lübtheen getroffen, denn zu deren Erschließung sind erhebliche Elektroenergiemengen erforderlich. ...Solares Kraftwerk als Alternative denkbar. Als Alternativlösung wäre der Bau eines solaren Kraftwerkes auf dem Truppenübungsplatz sinnvoll. ...Ein solares Kraftwerk schafft auch dauerhaft Arbeitsplätze im Bereich der Anlagenwartung. Heinrich Timm, Tripkau * 26.08.2005 NDR-INFO Beiträge über das Braunkohlevorhaben in Lübtheen * 25.08.2005 Elbe Express "Minister soll Zustimmung zu Probebohrungen verweigern" " Brief der Bürgerinitiative an Peter Struck möchte Bohrstopp erreichen..." (BI Griese Gegend stoppt Braunkohle) * 25.08.2005 SVZ Spezial - Lübtheen und Umgebung "History des örtlichen Bergbaus im Museum""...soll Lübtheen eventuell wieder Bergbaustadt werden...Das Vorhaben stößt aber auf Widerstand in der Bevölkerung...." * 25.08.2005 SVZ Spezial - Lübtheen und Umgebung "Braunkohle - Fluch oder Segen für die Region?" "Möglicher Abbau zwischen Protest und Zustimmung" "Landwirtschaftsminister Dr. Till Backhaus bezog in der Gesprächsrunde mit der Bürgerinitiative in Lübtheen deutlich Stellung gegen einen eventuellen Kohhleabbau in der Region" * 28.08.2005 Sonntags Blitz - Kommunales - Stadt Lübtheen - "Mehr als 4000 Unterschriften - Verein Braunkohle-NEIN bleibt überparteilich und unabahängig" "..Auf den Webseiten des Vereins wird auch p. Foto dokumentiert, wie der Widerstand in den Gemeinden wächst.....Die BI Braunkohle Nein sammelte beim Elbetag in Dömitz 853 Unterschriften...." * 28.08.2005 Sonntags Blitz - Kommunales - Stadt Lübtheen - "Zur Sache - SPD Landesvorstitzende Dr. Till Backhaus ist gegen die Abbaupläne der Mibrag im Land" * 31.08.2005 SVZ Leserbrief "Geplanter Tagebau schafft riesige Kraterlandschaft""...In seinem Leserbrief ....nimmt Csaba Matrahazi...Stellung...Der Gips- und Kalibergbau in Lübtheen am Ende des 19. Jahrhunderts...hat nicht im geringsten mit den Umwelt zerstörenden Tagebauplänen von heute Gemeinsames....Nicht die längst überholte Braunkohle, sondern die erneuerbaren Energiequellen wie die Solar-, Windkraft-, Erdwärme- und Biogasenergie sind zukunftsweisend, um den Ausstoß von ...60 Millionen Tonnen Treibhausgasen einzudämmen.." * 31.08.2005 SVZ LWL "Naturschutz gegen Tagebau" "Bürgerinitiative stellt Antrag ....."Griese Gegend stoppt Braunkohle" hat nun für dieses Gebiet die Ausweisung eines Naturschutzgebietes beantragt. Die Schutzwirkung, das so genannte "Verschlechterungsverbot", einer EU-Richtlinie soll im Landes- und Nationalrecht verankert werden...." * 01.09.2005 SVZ HGN "Kohleabbau Thema im Wahlkampf" "CDU: Angela Merkel soll Farbe bekennen"Pd "...Angela Merkel soll sich deutlich gegen einen Braunkohleabbau um Lübtheen und für die Region aussprechen. Das fordern der Geschäftsführer des Vielanker Brauhauses,..und der Bundestagskandidat Andreas Petters...." * 01.09.2005 SVZ S.2 Leserforum "Keine Position zum geplanten Tagebau?""Am 11. September sollte im Schloss Melkof das erste "CDU-Familienfest der Generationen" stattfinden ...wurde die Veranstaltung durch die CDU kurzfristig abgesagt....warum Absagen gehäuft die Region um den möglichen Braukohletagebau treffen regt zum nachdenken an. Gerade vor dem Hintergrund, dass einige "Volksvertreter" ...scheinbar keinen Standpunkt haben. Obwohl, wer auf den Protest gegen den Braunkohletagebau reagiert indem er das Beispiel des Protestes gegen eine Schweinemastanlage vorbringt, derjenige macht ja auch irgendwie die eigene Position deutlich, oder?" Ohl * 01.09.2005 SVZ HGN "Naturschutz gegen Tagebaupläne" * 06. 09.2005 erster Braunkohlestammtisch. Der erste monatliche "Braunkohlestammtisch" zum Informationsaustausch Rund um das Thema findet um 19. Uhr in der Agrarproduktion Lübtheen statt. * 06.09.2005 SVZ S.16 "Stellt Mibrag neuen Antrag?" "Lübtheen.Spätestens am 31.08.2005, hieß es, seien die Probebohrungen der Mibrag auf dem Truppenübungsplatz beendet. Nach AKTUELLER Auskunft des zuständigen Bergamts Stralsund ist jedoch mit einem Antrag auf Verlängerung der Fristen für weitere Probebohrungen zu rechnen...." * 08.09.2005 SVZ LWL "Bergamt dämpft Tagebau-Ängste" "...Lübtheen/Leussow Das Bergamt Stralsund rechnet in absehbarer Zeit nicht mit einem bergbaurechtlichen Genehmigungsverfahren zum Abbau von Braunkohle ...sagte Dr. Falk Ebersbach bei einer Veranstaltung der Bürgerinitiative "Griese Gegend stoppt Braunkohle" in Lübtheen. * 08.09.2005 Elbe Express "Sporthalle - Gespräch mit Bürgern und Fachleuten" "Veranstaltung zum Thema Kohleabbau" * 09.2005 Schreiben der Bürgermeisterin der Stadt Lübtheen an die MIBRAG, ob in Anbetracht des massiven Widerstands in der Bevölkerung die Einstellung sämtlicher Aktivitäten für den Braunkohleabbau zu erwägen wäre. * 10.09.2005 SVZ "Natur wäre in riesigen Ausmaß komplett zerstört" "Diskussionsabend am 12. September in Lübtheen" * 10.09.2005 SVZ "Bergamt dämpft Tagebau Ängste" * 12.09.2005 Michael Hübner, Schüler aus Lübtheen, präsentiert sein Lied "Braunkohle-nein" den Besuchern der Informationsveranstaltung in Lübtheen * 11.09.2005 Sonntags-Blitz S.1 "Info-Veranstaltung" "Verein Braunkohle-nein lädt Interessenten ein...Bildtitel> Im Internet informiert der Verein auf seiner Webseite..in Wort und Bild über seine Aktivitäten..." * 13.09.2005 NDR 1 Radio MV -Kurzmeldungen/Berichte zu der Informationsveranstaltung vom 12.9 in Lübtheen * 13.09.2005 SVZ S. 20 "Was bringt die Region voran" "Bundestagskandidaten im Wahlkreis 13 bekennen Farbe...."Hacker (SPD), Petters (CDU, Bartsch (PDS) Ahrendt (FDP), Linow (Einzelkandidat), Köster (NPD) antworten auch zu " Wie bewerten Sie die Pläne der MIBRAG, perspektivisch auf dem Truppenübungsplatz Lübtheen Diatomeenkohle abzubauen?" * 13.09.2005 Diffamierungskampagne gegen Braunkohle-Nein nimmt bedenkliche Formen an * 14.09.2005 NDR 1 Radio MV -Kurzmeldungen/Berichte zum Verein Braukohle-nein/Informationsveranstaltung vom 12.9 in Lübtheen * 14.09.2005 SVZ HGN "Wenn erst der Antrag auf Abbau vorliegt, ist es zu spät""Mehr als 500 Zuhörer kamen zur Veranstaltung von "Braunkohle-Nein" Lübtheen • Das hat die Lübtheener Mehrzweckhalle lange nicht erlebt: Über 500 am Braunkohlethema interessierte Bürgerinnen und Bürger versammelten sich in der sehr praktischen und modernen Sporthalle Lübtheens, um sich über die Problematik eines geplanten Braunkohletagebaus in der Griesen Gegend zu informieren..." * 14.09.2005 TAZ Nord "Braun auch ohne Kohle"(kein Kommentar...) * 18.09.2005 Sonntagsblitz "Abgesagt" "Macht Herr Seidel einen Bogen um die Griese Gegend? "...wer auf den Protest gegen den Braunkohletagebau reagiert, indem er das Beispiel des Protestes gegen eine Schweinemastanlage vorbringt, derjenige macht ja auch irgendwie die eigene Position deutlich..." * 20.09.2005 NDR 1 Radio MV Meldungen zu "Braunkohle-Nein" * 21.09.2005 NDR 1 Radio MV Meldungen zu "Braunkohle-Nein" * 25.09.2005 Sonntagsblitz "Sinneswandel in Lindenstadt?" "Beuth: Ablehnung gegen Mibragpläne sollte heute eindeutiger sein...Die Stadtvertretung von Lübtheen mit Ute Lindenau als Bürgervorsteherin hat sich im September 1995 mit einstimmigen Beschluss gegen den Kohleabbau und somit gegen einen Braunkohletagebau ausgesprochen", erklärt Wolfgang Beuth. Der heute 59jährige war vom 01.01.1995 bis zum 31.12.2001 Bürgermeister in Lübtheen. Als professioneller Verwaltungsfachmann ist diese Zeit in Form von Notizen und Zeitungsausschnitten auch heute noch übersichtlich bei ihm archiviert...." * 27.09.2005 SVZ HGN "Das Dorf Quast wird nie vergessen sein" "...Major Eugen Poch erinnerte als Kommandeur des Truppenübungsplatzes ...daran, das das Schicksal von Quast zur Wachsamkeit mahne. Dem schlossen sich Bürgermeisterin Christel Drewes und Torsten Netzband als Vertreter der Stadt Lübtheen an. Denn dieses Mal drohe die Gefahr, das durch einen immerhin möglichen Braunkohleabbau gleich mehrere Orte und eine wunderbare Landschaft verschwinden könnte. Am Beispiel Quast könne man lernen, wie schwer es sei, ein Stück Heimat aus willkürlichen Gründen zu verlieren. Mayk Pohle" * 28.09.2005 SVZ HGN "Auf Landesregierung Druck ausüben" "Bürgermeisterin Ute Lindenau: Habe schon vor zehn Jahren MIBRAG-Pläne abgelehnt ..Lübtheen • "Ich bin gegen den Braunkohleabbau, das war ich schon vor zehn Jahren und das bin ich auch heute noch", formulierte gestern im Gespräch mit der SVZ ganz klar und deutlich Lübtheens Bürgermeisterin Ute Lindenau. ..Es gibt dazu einen grundsätzlichen Beschluss der Stadtvertretung aus dem Jahre 1995, der ist absolut gültig. ...Am 5. September 1995 hatte die Stadtvertretung Lübtheen einstimmig den Beschluss gefasst, einen eventuellen Diatomeenkohleabbau durch die MIBAG ab dem Jahre 2010 abzulehnen. ..."Wir würden in einem solchen Falle 1000-fache Argumente – in Form von Bürgerinnen und Bürgern des Amtes Lübtheen und des Umlandes – dagegen ,auf die Straße bringen’".Diese Forderung nach Ablehung eines Diatomeenkohleabbaus ist heute mehr denn je aktuell. "Ich war der Ansicht, dass wir bis Ende des Jahres ein hydrogeologisches Gutachten zu sehen bekämen. Doch als ich vor gut eineinhalb Monaten zu einem Besuch im Landesamt für Umwelt, Natur und Geologie in Güstrow weilte, ...wurde mir klar, wir können nicht weiter warten. Wir müssen von den Landespolitikern in Schwerin fordern, einen entsprechenden Beschluss zu fassen." Michael Seifert * 29.09.2005 SVZ HGN "Antrag auf Verlängerung soll kommen" Die MIBRAG bestätigte gestern auf Anfrage des NDR, dass ein Antrag auf Fristverlängerung zur Erkundung des Geländes Lübtheen gestellt werden soll...." * 29.09.2005 Stadtvertretung Lübtheen CDU-Abgeordneter Jürgen Sahs schlägt vor auf der nächsten Sitzung einen Beschluss zum Thema Braunkohletagebau zu fassen. * 2.10.2005 Sonntagsblitz "Die große Spannung" "Kann in Mecklenburg Vorpommern ein Wechsel gelingen? ...Wie werden sich also die Ambitionen der Bundes CDU mit den Erfordernissen des Tourismuslandes MV vereinbaren lassen? Besonders vor dem Hintergrund, dass beispielsweise bei Lübtheen ein Braunkohletagebau entstehen könnte, dürfte Jürgen Seidel durchaus interessanten, spannungsgeladenen Zeiten entgegen sehen....." *05.10.2005 SVZ HGN "Parlament bezieht Position" Artikel "...Die Lübtheener Stadtvertretung wird sich auf ihrer nächsten Sitzung möglicherweise eindeutig gegen den Braunkohleabbau´... positionieren...CDU-Abgeordneter Jürgen Sahs hatte vorgeschlagen, einen entsprechenden Beschluss zu fassen.... ...Bürgermeisterin Lindenau...Sie habe auch an die MIBRAG geschrieben und angefragt, ob man in Anbetracht des massiven Widerstands in der Bevölkerung die Einstellung sämtlicher Aktivitäten für den Braunkohleabbau erwägen würde. Die Bürgermeisterin erwähnte außerdem, dass seit Beginn der Arbeit der Bürgerinitiativen ein plötzlicher Bevölkerungsverlust zu verzeichnen sei, den es so vorher nicht gab..." *06.10.2005 SVZ LWL "Parlament bezieht Position"
Artikel * 8.10.2005 Hallo Nachbar "Natur erlebbar gemacht-Minister eröffnet Dünen - Lehrpfad" "....Landrat Christiansen:..Die Natur bietet viele Möglichkeiten, die jedoch mit dem geplanten Braunkohleabbau in der Griesen Gegend nicht in Einklang gebracht werden können..." * 14.10.2005 SVZ "Bombensicheres Wasser für Lübtheen" "Im kommenden Jahr startet das ehrgeizige Bauvorhaben für ein neues Wasserwerk....Und noch ein Ergebnis bringt der Neubau: Lübbendorf...wird im kommenden Jahr an das Leitungsnetz angeschlossen. Braunkohle-Pläne spielen bei der Planung für das Wasser übrigens keine Rolle." Bildtitel: Wasserwerk im Bunker: Amtsvorsteher Fritz Greve sieht sich mit Stefan Hamnn um. Mayk Pohle *19.10.2005 SVZ LWL "Technische Probleme bei Probebohrungen" "Stellt die MIBRAG Antrag auf Frist-Verlängerung?.... Die ... MIBRAG wird nicht alle Probebohrungen auf dem Truppenübungsplatz der Bundeswehr bei Lübtheen bis zum Ablauf der Genehmigung Ende dieses Jahres durchführen können. Zu dieser Einschätzung kommt die Bürgerinitiative "Griese Gegend stoppt Braunkohle" .... Bereits vor einigen Wochen habe es geotechnische Schwierigkeiten mit der Schichtenfolge über den Flözen der diatomeenhaltigen Braunkohle gegeben, heißt es in einer Mitteilung der Bürgerinitiative. Deren Erkenntnissen zufolge ist unlängst die letzte der genehmigten Probebohrungen eingebrochen. Mit 270 Metern sollte sie die tiefste Abteufung werden. ...." * 24.10.2005 SVZ "Braunkohle: Kreis drückt aufs Tempo" "Landrat Christiansen:"Mit dem Vorsitzenden des Wirtschaftsausshussues habe ich vereinbart, dass zu diesem Thema am 22. November eine Sondersitzung....stattfindet" Direkt davor sollen nach Abstimmung mit der Lübtheener Bürgermeisterin alle Bürgermeister der Region zu einer Dienstberatung eingeladen werden...Die Beschlussvorlage der Verwaltung soll dann am 8. Dezember in den Kreistag eingebracht werden" * 25.10.2005 Landeszeitung für die Lüneburger Heide "Schreckgespenst Braunkohleabbau - Widerstand gegen Erkundungsbohrungen bei Lübtheen" "Braunkohleabbau - ....Die Daten der bisherigen sechs Bohrungen reichen nicht aus, die Lagerstätte zu beurteilen", sagt Dr. Angelika Diesener, Leiterin der öffentlichkeitsarbeit der Mibrag. "Deshalb werden wir wahrscheinlich einen Antrag stellen, die Probebohrungen fortsetzen zu können." Mehrere hundert seien für genaue Ergebnisse notwendig....Schon jetzt regt sich dennoch Widerstand in der Region. Ute Lindenau, Lübtheens Bürgermeisterin, äußert sich eindeutig: "Wir sind gegen einen Kohleabbau. Zwar würden etwa 300 Arbeitsplätze geschaffen, aber mindestens ebenso viele gingen in Landwirtschaft, Tourismus, Gewerbe verloren." Sie fordert eines rasche Entscheidung des Landes, weil "die Leute sonst abwandern"...... "Die Verwaltung wird dem Kreistag am 8. Dezember einen betreffenden Beschlussvorschlag unterbreiten", erklärt Landrat Rolf Christiansen, "außerdem soll die Fläche als Vorsorgegebiet für Naturschutz ausgewiesen werden." Er sieht keine Vorteile durch einen Kohleabbau: "Das ist eine Energie von gestern und zusätzliche Arbeitsplätze werden nicht geschaffen." ...."Der Widerstand hat uns überrascht", bekennt Angelika Diesener von der Mibrag. Ihre Firma denke weit voraus. Erst nach der Erkundung erfolge die wirtschaftliche Betrachtung. Ausgerichtet sei man grundsätzlich auf etwa 40 Jahre Abbauzeit. "Wir haben Zeit", versichert sie, die jetzigen Abbaugebiete der Mibrag reichten bis 2035 in Profen, Sachsen-Anhalt, und 2040 in Vereinigte Schleenhain, Sachsen. * 27.10.2005 Elbe Express "MIBRAG hat Garantie auf jährliche Abbaumenge" "...Um die Gegenwart zu verstehen, kann ein Blick in die Vergangenheit oft helfen. ....1995 wurde ...die Mibrag an die NRG Energy Mibrag an die NRG Energy (USA) verkauft. ...In dem Vertragswerk von 1995 gab der Vertragspartner Deutschland der NRG bzw. der "neuen" Mibrag eine GARANTIE für den Abbau von JÄHRLICH mindestens 10 Millionen Tonnen Braunkohle bis zum Jahr 2040. Bis 2040 hat die Bundesrepublik also nach momentanen Erkenntnissen und Recherchen dafür zu garantieren, das die Mibrag jährlich 10 Millionen Tonnen Braunkohle abbauen kann. Ansonsten hat die NRG ein Rücktrittsrecht vom Vertrag. Einzelheiten des Vertrags und insbesondere der Garantieleistungen mit dem damit verbundenem Rücktrittsrecht sind der Öffentlichkeit jedoch nicht zugänglich. Aufgrund einer Verschwiegenheitsklausel..." * 11.2005 Norddeutsche Zeitung "Die Leute haben Angst um ihre Dörfer" "...wie die meisten hat auch Lindenau lange nicht geglaubt, dass ein Braunkiohletagebau in der Griesen Gegend.....in den Bereich des Möglichen rücken würde......die Bürgerinitiative mit 150 Mitglieder, straff als Verein mit Vorstand, Arbeistkreisen und Regionalgruppen organisiert, hat inzwischen einen festen Platz in der Region..... ...Allein für die Auswertung der ersten sechs Testbohrungen (250 000 Euro) veranschlagt Jolas bis zu drei Monate..." * 10.11.2005 Stadt Lübtheen, Bauausschusssitzung 5 anwesende Ausschussmitglieder stimmen den Beschlussvorschlag für die im Dezember stattfindende Stadtvertretersitzung einstimmig zu. Inhalt: ...gegen weitere Erkundungsmaßnahmen, gegen den Abbau von Braunkohle...Forderung weitere Erkundungsbohrungen abzulehnen.... * 10.11.2005 MIBRAG stellt den Antrag auf Fristverlängerung (Probebohrungen) alte Genehmigung lag nur bis 12.2005 * 12.11.2005 SVZ "Mibrag: Lübtheen bleibt eine Option - Braunkohleversorger will in den kommenden drei Jahren seine Bohrungen fortsetzen" Theissen/Lübtheen ....Mibrag hat bestätigt, dass sie neue Bohrungen beantragen wird.Allerdings hat die Unternehmensführung in mehreren Gesprächen, die SVZ vor Ort führen konnte, auch klar gesagt, dass wenn überhaupt erst in 30 oder 40 Jahren mit einem Abbau gerechnet werden könnte.....Jolas bestätigte aber auch die Fakten, die Lübtheen zumindest in Zukunft als ein Abbauraum erscheinen lassen....So läge die Tonnenzahl der Braunkohle im zweistelligen Milliardenbereich.... .Klar ist aber auch, dass etwa 2040 in Mitteldeutschland Schluss sein wird mit dem Abbau. Und spätestens dann wird man Alternativen brauchen, Lübtheen wäre eine davon. * 19.11.2005 Verein Braunkohle-NEIN bezieht ein Büro in Lübtheen So gibt es nun für alle Interessierten ein Anlaufstelle um sich über den Stand der Dinge im Herzen von Lübtheen zu informieren. * 22.11.2005 Sondersitzung Wirtschaftsausschuss des Kreistages in Lübtheen, Sportplatz, der Kreis-Wirtschaftsausschuss spricht sich gegen den Braunkohleabbau in der Griesen Gegend aus. * 24.11.2005 SVZ Ludwigslust "Klares Votum gegen Braunkohle-Abbau" "..Kreis-Wirtschaftsausschuss lehnt Probebohrungen ab / Bergamt entscheidet...Gegen den Braunkohleabbau in der Griesen Gegend hat sich am Dienstag der Kreis-Wirtschaftsausschuss ausgesprochen. Doch wie auch immer Politiker im Kreistag oder im Lübtheener Stadtparlament demnächst darüber abstimmen entschieden wird der Fall im Bergamt Stralsund..." "...Sie geben sich alle wirklich viel Mühe", sagt Martin Froben, Leiter des Bergamtes Stralsund. Das Aufbegehren der beiden Bürgerinitiativen gegen den Braunkohleabbau in der Griesen Gegend und auch das Engagement der Politiker gegen die Probebohrungen beeindrucken den Bergamtsleiter. "Beeinflussen wird das unsere Arbeit allerdings nicht", sagt er...Auch Lübtheens Bürgermeisterin Ute Lindenau drängt. "Wir können einfach keine Probebohrungen in den nächsten zehn Jahren dulden. Die Unsicherheit im Ort ist groß. Das äußert sich massiv beim Grundstücks- und Immobilienverkauf, uns laufen die Einwohner davon." Die Bürgermeisterin fordert Planungssicherheit...." * 24.11.2005 Volksstimme www.volksstimme.de "...Mibrag sucht nach neuen Fördergebieten. Bei Staßfurt könnte nach Braunkohle gegraben werden....Mit Blick auf das Ende des Tagebaus zwischen Halle und Leipzig werden zugleich neue Förderfelder gesucht. ...der Raum Halle/Leipzig. Mitteldeutschland ist nach dem Rheinischen und dem Lausitzer Braunkohlerevier das drittgrößte im Bundesgebiet...Probebohrungen gibt es dagegen bereits in Mecklenburg-Vorpommern auf einem Truppenübungsplatz in Lübtheen. Bei den Einwohnern regte sich schon Widerstand, weil vielleicht auch das Umland betroffen sein könnte..Ärger mit dem Bergbau hat es schon immer gegeben vor allem wenn Umsiedlungen nötig wurden. Seit Jahren tobt der Streit um das sächsische Heuersdorf, das im aktiven Bergbaugebiet liegt und wo die Einwohnerzahl von 320 auf 114 Menschen sank. Sie wollen ihr Zuhause nicht für die Industrie -die Mibrag will 40 Millionen Tonnen Kohle bergen -aufgeben und zogen vor Gericht....Vor uns braucht keiner Angst zu haben, sagt Diesener. Wir bieten den Betroffenen ein neues Zuhause an und unterstützen sie in jeder erdenklichen Form beim Umzug..." * 24.11.2005 Mecklenburger unterstützen Heuersdorfer In Erwartung des neuen "Heuersdorf-Urteils" unterstützen Mitglieder des Vereins Braunkohle-nein aus Mecklenburg die Heuersdorfer.Das Landesverfassungsgericht wird über die Normenkontrollklage der Heuersdorfer entscheiden. Diese spontan entschiedene Reise einiger Mitglieder des Lübtheener Vereins Braunkohle-nein wurde in Heuersdorf mit Rührung begrüßt.
* 26.11.2005 Party im Brauhaus. Nicht nur diskutieren & informieren sondern auch mal mit Freunden des Vereins gemeinsam feiern, dies gelang vielen Gästen im Brauhaus in Vielank. Für ein gelunges Programm sorgten "Die Optimisten" Wir sagen Nein, Manfred Müller mit dem Schifferklavier sowie TEX aus Hamburg. * 30.11.2005 SVZ "Start für die nächste Bohrung" "Bohrteam im Auftrag der Mibrag auf dem Übungsplatz Lübtheen.....Ziemlich unspektakulär hat gestern auf dem Truppenübungsplatz Lübtheen die vorerst letzte Etappe der Erkundungsbohrungen zu einem möglichen Braunkohleabbau begonnen. Bis Ende Dezember muss die Bohrung niedergebracht sein.... Nur zur Einleitung konnte sich Poch die Bemerkung nicht verkneifen, dass ein immerhin möglicher Abbau von Braunkohle in der Gegend wohl immer weniger auf Begeisterung stoße. ....Im Kern diene die Bohrung der Erkundung des Tiefenwassers...Die Arbeiten an der Bohrstelle stehen unter relativ großem Zeitdruck. Denn eigentlich sollten die Bohrungen bereits ... abgeschlossen sein.Doch bei der letzten Erkundung stießen die Bohrer unerwartet auf Probleme, lockerer Kies setzte die Bohrung immer wieder zu.Das soll dieses Mal mit zusätzlichen Verrohrungen vermieden werden, berichtete Bohringenieur Günter Hoffmann von der beauftragten Nord Bohr- und Brunnenbau GmbH.... * 01.12.2005 Stadtvertretung Lübtheen im Hotel Behrend öffentlichliche Sitzung mit TOP Beschluss zum Braunkohletagebau "Beschluss gegen den Braunkohletagebau" * 2.12.2005 Schwerin: STOPP der ERKUNDUNG * NEIN zum Braunkohletagebau. Ein von Initiativen & Vereinen unabhängige Kundgebung findet mit Aufzug vor dem Wirtschaftsministerium sowie der Staatskanzlei in Schwerin statt. Über 30 Lübtheener untermauern bei kaltem Wetter deutlich & unübersehbar Ihren Protest. * 6.12.2006 SVZ HGN "Lübtheener Protest gegen Kohleabbau" "..Rund 30 Einwohner der Griesen Gegend hatten sich zu einer Kundgebung vor dem Wirtschaftsministerium ...eingefunden um gegen einen möglichen Abbau der Diatomeenkohle zu demonstrieren..." * 8.12.2005 Kreistag Ludwigslust. Beschluss Einstimmig gegen den Braunkohletagebau und weitere Erkundungen. * 14.12.2005 Bergamt erlässt Ablehnungsbescheid an die MIBRAG. Weitere Probebohurungen vorerst untersagt... * 14.12.2005 NDR 1 Radio MV "Kohleerkundung in Lübtheen vor dem Aus" "..Die Erkundungen nach Braunkohle in Lübtheen im Landkreis Ludwigslust stehen kurz vor dem Aus. Das zuständige Bergamt Stralsund erteilte der Mitteldeutschen Braunkohlegesellschaft mbH (Mibrag) keine Genehmigung für weitere Erkundungen. Damit müssen die Bohrungen spätestens am 31. Dezember beendet werden, teilte Mecklenburg-Vorpommerns Wirtschaftsminister Otto Ebnet am Mittwoch in Schwerin mit..."
Das Jahr 2005 * von 0 auf 100, alle Aktiven haben sehr viel erreicht & dennoch ist das Thema nicht vom Tisch, also weiterhin "Wir sagen NEIN!"
ohl |