Kohle ohne Zukunft! Für die längst überfällige Energiewende stehen verschiedenste Bausteine zur Verfügung. Sonne, Wind, Wasser & Biomasse sind solch Energieproduzenten, die zudem ökonomische Vorteile & zukunftsfähige Arbeitsplätze bringen.
Wirtschaftlickeit der Braunkohle Braunkohle ist ein indirekt subventionierter Energieträger. Dies zeigt das Gutachten des Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie für das Umweltbundesamtes (UBA) (ww.umweltbundesamt.de). Untersucht wurde die gesamte Wertschöpfungskette der Braunkohle von der Planung & Umsiedlung über den Braunkohletagebau bis zur Verstromung. Es gab & gibt indirekte Subventionen für die Braunkohle, dazu gehören - Steuerbegünstigungen gegenüber anderen Energieträgern -Verzicht auf die Besteuerung des Primärenergieträgers Braunkohle- - Freistellungen vom Wasserentnahmeentgelt & der Förderabgabe auf Bodenschätze - Kosten für Infrastruktur & andere Leistungen der öffentlichen Hand zugunsten der Braunkohlewirtschaft - subventionierte Modernisierung der ostdeutschen Braunkohlewirtschaft (jährlich rund 150 Millionen Euro) - die unentgeltliche oder verbilligte Ressourcennutzung & die sogenannten externen Kosten, z.B. die nicht dem Verursacher angelasteten Kosten wie etwa Umwelt- & Gesundheitsschäden (ca.3,5 Milliarden Euro im Jahr). In der Summe ergibt dies mindestens ca. 4,5 Milliarden Euro jährlich.Diese indirekten Subventionen verzerren den Wettbewerb auf dem Energiemarkt zugunsten der besonders klimaschädlichen Braunkohle.
Ökologie Kohle ist Klimakiller. Neun der 30 schmutzigsten Kraftwerke in der EU stehen in Deutschland (WWF-Rangliste) Deutschlands Kraftwerke sind Europas Top-Klimakiller. Der Sommer 2005 mit seinen Überschwemmungen, Dürren und Hitzewellen war nur ein Vorgeschmack auf das, was uns der Klimawandel bringt, wenn die CO2-Emissionen nicht drastisch gesenkt wird. Die Energieversorger müssen von der Politik endlich in die Pflicht genommen werden. Kohlekraftwerke schneiden besonders schlecht ab: Eine Kilowattstunde Strom aus einem Braunkohlekraftwerk belastet das Klima mit über einem Kilo CO2. Bei der gleichen Strommenge aus einem Gaskraftwerk sind es nur 365 Gramm. Beispiel, das Kraftwerk Lippendorf, dies nimmt unter den 30 dreckigsten Kraftwerken in Europa Platz 19 ein, trotzdem ist das Kraftwerk mit einem Nettowirkungsgrad von etwa 42 Prozent, weltweit das Effizienteste in der Braunkohlenverstromung. 2004 betrug der CO2-Ausstoß des Kraftwerkes Lippendorf zwölf Millionen Tonnen. Kohle muss durch umweltfreundlichere Alternativen ersetzt werden! Quellen: www.wwf.de/presse/pressearchiv/artikel/02698/index.html, www.lvz-online.de/lvz-heute/8911.html |