Braunkohleabbau im Landkreis Ludwigslust - Wir sagen nein!
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Gutachten des Fresenius-Instituts liegt vor

Die Unternehmer des Kreises schließen sich im Verein Braunkohle-nein zusammen:
"Wir brauchen endlich wieder Rechts- und Investitionssicherheit",
  Richard Hartinger
erklärt Unternehmer Richard Hartinger (RiHa Getränkegruppe, WeserGold, Apfelblüte etc.), der im Laufe seiner erfolgreichen Unternehmensjahre über 180 Millionen Euro im Landkreis LWL investiert hat. "Wir bauen gerade eine Lehrwerkstatt um, damit Auszubildende der Firma Fruchtquell qualitativ hochwertig weitergeschult werden können. Weitere Investitionen werde ich jedoch erst einmal stoppen. Es macht keinen Sinn, in ein zukünftiges Braunkohlerevier zu investieren, wobei es völlig egal ist, ob dies erst in 20 oder 30 Jahren entsteht," erklärt das Gründungsmitglied des Vereins Braunkohle-nein. "Wir haben nun auch rechtzeitig das von mir in Auftrag gegebene Gutachten des Fresenius-Instituts erhalten. Dieses Gutachten werden wir den Parteivorsitzenden der Parteien des Kreis- und Landtages zusenden und dem Wirtschaftsminister persönlich übergeben", so Richard Hartinger weiter.

Auch Kai Hagen vom Vielanker Brauhaus und weitere
  Fachleute des Fresenius-Instituts und Mitglieder des Vereins Braunkohle-nein besprechen die Anfertigung eines Gutachtens zur Braunkohlethematik
Großunternehmer fordern eine unmißverständliche und rechtsverbindliche Investitionssicherheit. "Wenn dem erneuten Verlängerungsantrag zur Bodenerkundung stattgegeben wird, ist das für uns ein klares Signal. Damit erhält die Mibrag die Option auf den Abbau und wir hiesigen Unternehmer müssen weiterführende Schritte zum Schutz unserer Unternehmen und damit auch zum Schutz der bestehenden Arbeitsplätze prüfen lassen", erklären sie. Kai Hagen, der gerade über 6 Millionen Euro in die Erweiterung des Brauhauses und in ein touristisches Objekt in Dömitz investiert, stoppt alle weiterführenden Planungen. "Ein weiteres Hotel und damit ja auch weitere Arbeitsplätze werde ich entgegen meiner bisherigen Planung nicht bauen, solange nicht feststeht, ob hier eines Tages Braunkohle abgebaut wird oder nicht." Auch Schadensersatzansprüche an das Land läßt eine Gruppe von Unternehmern nun vorsorglich prüfen.

Andreas Vones Pressesprecher Braunkohle-nein
Braunkohle-nein e.V. 19249 Lübtheen, Ernst Thälmannplatz 4
Telefon: 038855 - 77599 Fax: 038855 - 78065

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