Braunkohleabbau im Landkreis Ludwigslust - Wir sagen nein!
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Der Landrat forderte in einem Schreiben das Bundesministerium für Verteidigung auf, die Aufsuchungsarbeiten der Mitteldeutschen Braunkohlegesellschaft (Mibrag) auf dem Truppenübungsplatz Lübtheen nicht zu genehmigen. Darauf teilte das Bundesverteidigungsministerium mit Schreiben vom 4. Januar mit, dass weder das Bergamt Stralsund als zuständige Behörde noch die Mibrag um eine Vertragsverlängerung beim Ministerium nachgesucht hat. Ob überhaupt eine Vertragsverlängerung in Betracht kommt, kann erst geprüft werden, wenn nach Vorliegen des Antrags die Auswirkungen auf den militärischen Übungsbetrieb bewertet wurden, heißt es weiter in dem Schreiben.

Entscheidend für eine Fortführung der Bohrungen sei vorrangig die privatrechtliche Vereinbarung zwischen dem Grundstückseigentümer Bundeswehr und der Mibrag. "Wir müssen daher die Bundeswehr dazu bringen, diese Vereinbarung nicht zu verlängern. Jetzt besteht noch die Chance, weitere Probebohrungen und Geländeerkundungen zu untersagen“, so Landrat Christiansen. Dafür will er sich auch weiterhin einsetzen.

Quelle: www.kreis-lwl.de

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