Einige durch dem vom Braunkohletagebau der MIBRAG betroffene Heuersdorfer Einwohner (Sachsen) die vor der "Umsiedlung" und endgültigen Zerstörung ihrer Heimat stehen waren zu Besuch in der Griesen Gegend.
Nach der Begrüßung im Vielanker Brauhaus ging es u.a. zu einer Gesrpächsrunde in das Quasseler Schloss wo eine gedeckte Kaffeetafel wartete. Herr Bruchmann (Ortsvorsteher v.Heuerdorf) berichtete über den aktuellen Stand der Umsiedlung. So wissen viele Familien derzeit noch nicht einmal wo sie Ihre "neue Heimat" finden werden, in das zugewiesene Wohngebiet "Am Wäldchen" wollen sie auf Grund von Kontaminierungen nicht ziehen. Am Abend nahmen die Heuersdorfer Besucher dann an einer Veranstaltung des Vereins "Braunkohle-Nein e.V" teil. Auf Nachfragen bestärkte Herr Bruchmann alle Gegner des Braunkohletagebaus noch einmal darin, dass keine Gespräche mit der Mibrag geführt werden sollten. Die Heuersdorfer selbst hätten in der Phase, in der sich die Menschen der Griesen Gegend momentan befinden, niemals Gespräche mit der MIBRAG geführt. Die Mibrag beschäftigt nach Aussagen eines Heuersdorfers ca. 10 Journalisten die ausschließlich für Informationspolitik zuständig sind. Auf unseren Vorschlag: Ausstieg aus der Braunkohle nach dem Vorbild "Ausstieg aus der Kernenergie", schlug Herr Bruchmann für unsere Situation vor: "Kein Einstieg in die Braunkohle".
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