Wie aus der Pressemitteilung des Vereins "Braunkohle-Nein" hervorgeht, wurde dem Ministerpräsidenten des Landes Mecklenburg-Vorpommern anlässlich der Eröffnungsfeierlichkeit zu den "Norddeutschen Tagen" in Vielank eine Unterschriftensammlung von rund 6000 Bürgern gegen den geplanten Braunkohleabbau im Landkreis Ludwigslust überreicht. Weiter heißt es hierzu: "Ministerpräsident Harald Ringstorff bekräftigte seine Ablehnung eines Braunkohletagebaus. "Mein Entschluss von 1996 hat sich nicht geändert", lautet seine eindeutige Aussage. Von 1994 bis Mai 1996 war der heutige Ministerpräsident Wirtschaftsminister des Landes. Seinerzeit wurde die Ablehnung eines Braunkohletagebaus im Landkreis Ludwigslust mit einem Kabinettsbeschluss festgelegt." Auch Landwirtschaftsminister Till Backhaus hatte sich am Freitag bei einem Besuch auf Schloss Quassel eindeutig und klar gegen die Braunkohle in Lübtheen und den umliegenden Dörfern und Gemeinden ausgesprochen. Mitglieder der Bürgerinitiativen mahnten jedoch an, dass trotz des eindeutigen Votums der Spitze der Landesregierung das Wirtschaftsministerium die MIBRAG noch nicht aufgefordert hat ihren Widerspruch vom 5.Januar diesen Jahres zu begründen. Wenn "normale Bürger" so lange mit der Begründung eines Widerspruches warten, hätte die Behörde ihnen schon längst eine Frist gesetzt. Erst wenn auch das juristische Verfahren abgeschlossen ist, gibt es Sicherheit für die Menschen und Unternehmen in der Region.
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Unterschriftensammlung in Pritzier |
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Redaktion: Ein Dank an dieser Stelle an all diejenigen, die auch unabhängig von Initiativen und Vereinen ganz selbstverständlich Unterschriften sammelten bzw. ihre eigene Unterschrift gegen dieses zerstörerische Vorhaben geleistet haben. |