Braunkohleabbau im Landkreis Ludwigslust - Wir sagen nein!
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Chronologie Diatomeenkohle Lübtheen 2006

* 05.01.2006: Die MIBRAG legt gegen den Ablehnungsbescheid des Bergamtes Stralsund Widerspruch ein.
* 21.02.2006 Der Landesverband MV des "Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland" & der Verein Braunkohle-nein e.V." besiegeln ein Bündnis gegen den Kohleabbau in der Griesen Gegend, zu diesem Zweck wird eine BUND-Ortsgruppe "Griese Gegend" gegründet.
* 02.05.2006 Vom Braunkohletagebau der MIBRAG betroffene Heuersdorfer Einwohner (Sachsen) die direkt vor der "Umsiedlung" und endgültigen Zerstörung ihrer Heimat stehen waren zu Besuch im Landkreis Ludwigslust. Auf einer Veranstaltung des Vereins "Braunkohle-Nein" bestärkten Sie alle Gegner des Braunkohletagebaus noch einmal darin keine Gespräche mit der MIBRAG zu führen.
* 10.05.2006 Die Internetplattform www.braunkohle-nein.de wird unabhängig von einzelnen Initiativen & Vereinen, dadurch kann das Spektrum der zur Verfügung gestellten Informationen vergrößert werden
* 20.05.2006 Landwirtschaftsminister Till Backhaus bekräftigt bei einem Besuch in Quassel nochmal seine Ablehnung des Braunkohleabbaus und will sich im Landtag weiter gegen den Braunkohletagebau einsetzen.
* 27.05.2006 Jürgen Seidel (Spitzenkandidat der CDU f.d. Landtagswahl 2006) spricht sich in einer Gesprächsrunde mit der Familie Mausz gegen den möglichen Braunkohleabbau aus
* 30.05.2006 Lübecker Nachrichten "Abbau von Braunkohle" "Die Planung für einen Braunkohleabbau im Landkreis Ludwigslust schreitet nach Angaben des Vereins Braunkohle-nein voran. Die Mitteldeutsche Braunkohlengesellschaft Mibrag prüfe verstärkt, wie das Grundwasser aus einer notwendigen Absenkung entsorgt werden kann....Nachdrücklich warnte der Verein erneut vor der Annahme, dass ein Braunkohleabbau mit der Verweigerung einer weiteren Fristverlängerung zur Bodenerkundung auf dem Bundeswehr-Truppenübungsplatz bei Lübtheen vom Tisch sei...."
* 01.06.2006 Elbe Express "Braunkohleabbau - die Planung schreitet voran"
* 06.2006 Dem Ministerpräsidenten des Landes Mecklenburg-Vorpommern wurde anlässlich der Eröffnungsfeierlichkeit zu den "Norddeutschen Tagen" in Vielank eine Unterschriftensammlung von rund 6000 Bürgern gegen den geplanten Braunkohleabbau im Landkreis Ludwigslust überreicht. Ministerpräsident Harald Ringstorff bekräftigte seine Ablehnung eines Braunkohletagebaus. "Mein Entschluss von 1996 hat sich nicht geändert", lautet seine eindeutige Aussage.
* 07.06.2006 Ostseewelle: Ministerpräsident Ringstorff wurden über 6000 Unterschriften von Braunkohlegegner aus Lübtheen übergeben
* 08.06.2006 Elbe Express "Unterschriften gegen Kohleabbau - 6000 Bürger unterzeichneten"
* 07.2006 - ein geplanter Antrag eines Landtagsbeschlusses gegen den Braunkohleabbau wird zurückgezogen, das Landesparlament schaffte es in über einem Jahrzehnt nicht das Thema zu beenden.
* 07.2006 Magazin ? Punkt 3/2006 "Neuigkeiten zum Braunkohletagebauplan im Landkreis Ludwigslust" "...doch zeitgleich, so hört man, war ein IHK Mitarbeiter in der Griesen Gegend unterweggs, um Unternhmer und Führungspersonal für die Idee des Braunkohletagebaus zu gewinnen...."
* 16.08.2006 SVZ "Thema Braunkohle auf der Tagesordnung..Podiumsdiskussion am Sonntag in Lübtheen"
* 17.08.2006 Elbe Express "Podiumsdiskussion am Sonntag in Lübtheen"
* 19.08.2006 SVZ "Am Sonntag soll Farbe bekannt werden"
"Braunkohle und Lübtheen sind auch ein Thema für die Landtagswahl....Mit dem geplanten Forum will Reinsch Parteien und Verbände im Vorfeld der Landtagswahl zwingen, zu dem Thema Braunkohleabbau eindeutig Stellung zu beziehen...."
* 20.08.2006 Brennpunkt Lübtheen-Podiumsdiskussion in Lübtheen
- Einigkeit, keine Partei möchte einen Braunkohletagebau in Mecklenburg haben- Vertreter nahezu aller 16 zur Landtagswahl antretenden Parteien saßen am spätem Sonntagnachmittag in Lübtheen an einem Podiummstisch zusammen, um der Öffentlichkeit Rede und Antwort zu stehen, nur der Platz der BÜNDNIS 90 DIE GRÜNEN blieb leer. Alle anderen Parteien, ob CDU, SPD, Bündnis für M-V, FAMILIEN-PARTEI DEUTSCHLANDS, NPD oder PBC, ob Regierungspartei, Opposition und die noch nicht im Landesparlament vertretende Parteien, waren sich in einem Punkt ganz deutlich einig, niemand will den Braunkohletagebau hier in Mecklenburg haben..". "Wir Bürger gegen Braunkohle"
*21.08.2006 NDR Nordmagazin Bericht zur Podiumsdiskussion "Braunkohletagebau-Landtagswahl" in Lübtheen
*22.08.2006 SVZ HGN "Sorgen der Bürger bleiben -Braunkohleabbau in der Griesen Gegend Thema einer Podiumsdiskussion"
"...Groß war das Interesse an dieser Veranstaltung, und diejenigen, die gekommen waren, wollten von den Politikern Klarheit, wie sie zum
Vorhaben der Mibrag: stehen, hier in der Griesen Gegend Braunkohle abbauen zu wollen Der Organisator der Podiumsdiskussion Peter-Edmund Reinsch vom Initiativen übergreifenden Bündnis „Wir Bürger gegen Braunkohle!" hatte dazu die Spitzenkandidaten aller zur Landtagswahl 2006 zugelassenen Parteien eingeladen, 14 waren der Einladung ....gefolgt. Und es ist wahrlich nicht alltäglich.........Den "kleinen" Parteien ging das aber nicht weit genug. Sie forderten eine bessere Informationspolitik seitens der Landesregierung und ein energischeres Eintreten der Opposition..."
* 31.08.2006 Die ödp in Lübtheen am 20. August (Quelle: http://www.oedp.de/pdb/sachsenanhalt/aktuelles.php)
- "..Herr Schucht, ehemaliger Wirtschaftsminister in Sachsen Anhalt und später Aufsichtsratsvorsitzender der MIBRAG, im Namen der Treuhand fertig gebracht, die MIBRAG an zwei US-Konzerne zu „verkaufen". Die haben nun großes Interesse daran, Objekt 22 wieder aufzuwärmen. ... Von Fördermitteln, die großkalibrige Investoren normalerweise immer bekommen, sei ganz abgesehen..."
- "... Die Vertreter der in Mecklenburg-Vorpommern regierenden Parteien stellten die Dinge so dar: „Nur keine Aufregung, rechtlich besteht für die MIBRAG überhaupt keine Möglichkeit zum Braunkohlenabbau". Auffällig: Die CDU erklärt in Sachsen ständig, ohne Braunkohle ginge es nicht - deshalb wurden die Heuersdorfer Bürger mit Hilfe des Sächsischen Verfassungsgerichtes zwangsweise enteignet .... Das Gegenteil erklärte nun die CDU in Mecklenburg-Vorpommern, spricht die CDU mit gespaltener Zunge ? ..."
- "...Die kleinen Parteien stellten in Lübtheen fest, dass es sich um ein groß angelegtes Täuschungsmanöver handelt, um die Bürger in Sicherheit zu wiegen. ...Wahr ist, Gerichte entscheiden in der Bundesrepublik nach „geltendem Recht", ohne dies ethisch zu prüfen und nach den übergeordneten Grundsätzen des Grundgesetzes zu sehen. ... Die Volksvertreter sollten sich damit beschäftigen, veraltete Gesetze rechtzeitig zu modernisieren, statt unhaltbare Wahlversprechen wie in Lübtheen zu geben. Keine Einzige der etablierten Parteien konnte oder wollte dem NPD-Mann gegenhalten. Stattdessen ein überhebliches „Wir sind doch nicht in Sachsen"..... "
- "...Fakt ist, im Zusammenhang mit dem Verkauf der Mibrag wurde 1995 ein Geheimabkommen geschlossen, dessen Details der Öffentlichkeit nicht zugängig sind. Die etablierten Parteien wussten zu diesem Skandal in Lübtheen nichts zu sagen. Klar, dass wir als ödp-Vertreter die Grauen unterstützt und darauf hingewiesen haben, dass da eine neue Umweltschweinerei im Gange ist. Es besteht die Gefahr, dass über die Köpfe des Landtages hinweg aus „übergeordneten staatlichem Interessen" bzw. auf Grund bestehender Verträge gerichtlich entschieden wird, dass die Konzerne ihr übles Spiel betreiben ... alles ganz gesetzlich..."
* 09.2006: VDGN "Ferienland bald abgebrannt?"
Quelle: www.vdgn.de/menue/info/journal/archiv/2006/docs8906.html/seite18.html
M-V tut gut!? Mit diesem Spruch begrüßt das Bundesland seine Besucher an den Landesgrenzen. ... es gibt auch andere Zukunftsbilder des Landes, über die die Politiker und die Medien nicht so gern reden, schreiben oder berichten. Das unangenehme Thema: Im .... Landkreis Ludwigslust soll ein riesiger Braunkohlentagebau entstehen.....Die Bürgerbewegung ?Wir Bürger gegen Braunkohle? lud aus diesem Anlaß die Spitzenkandidaten aller zur Wahl zugelassenen Parteien zu einer großen Podiumsdiskussion am 20. August nach Lübtheen ein.. ....erschienen die Vertreter von 14 Parteien. Alle großen Parteien waren vor Ort. Außer: Bündnis 90/Die Grünen. Ausgerechnet eine Partei, von der man erwarten durfte, daß sie mit der Bevölkerung Seite an Seite gegen den Braunkohletagebau kämpfen würde. Doch ganz im Gegenteil, diese Partei setzt alles daran, Bürgerinitiativen gegen den Tagebau in die rechte Ecke der NPD zu stellen, um sie zu schwächen und in den Medien zu verunglimpfen. Man kann sich des Eindrucks nicht erwehren, daß die Grünen sogar Sympathie für die Tagebaupläne entwickelt haben.. ."
* 09.2006 - IHK Wirtschaftsmagazin "Wiko"S.50
"...Diese darf nach Einschätzung der IHK zu Schwerin durch lavierende Energie- und Bergbauunternehmen nicht länger in Frage gestellt werden! Das würde die gegenwärtige Entwicklung der regionalen Wirtschaftstruktur im Gebiet um Lübtheen in untragbarer Weise beeinträchtigen. Die IHK zu Schwerin unterstützt deshalb die bereits getroffene Entscheidung des Bergamtes Mecklenburg-Vorpommern, die zur Beendigung der Erkundung geführt hat."
Kommentar: Ist dies eine Positionierung gegen weitere Probebohrungen?
* 20.08.2006 - Lübtheen: Podiumsdiskussion mit Landtagskandidaten: Vertreter nahezu aller 16 zur Landtagswahl antretenden Parteien bis auf BÜNDNIS 90 DIE GRÜNEN in Lübtheen lehnten einen Braunkohletagebau in der Griesen Gegend ab. Minister Dr. Backhaus versprach einen Landtagsbesschluß gegen die Braunkohle
*19.10.2006 - SVZ: "Die Verhandlungspartner vereinbarten zudem die Nutzung eneuerbarer Energien auszubauen. Dazu zählen Windkraft- und Biogasanlagen. Abgelehnt wird der Braunkohleabbau in Lübtheen (Kreis Ludwigslust). Er laufe den örtlichen Tourismusplänen zuwider. " Somit ist die Ablehnung des Braunkohletagebaus in dem Koalitionsvertrag übernommen worden.


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Bedrohstoff Braunkohle
23.09.2006
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Podiumsdiskussion mit Kandidaten der Landtagswahl 2006 Mecklenburg-Vorpommern
02.05.2006
Heuersdorfer Delegation in der Griesen Gegend
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bergbau-egelnermulde.de
Sössen lebt
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