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| Braunkohleabbau wird vom Umweltministerium nicht befürwortet |
| Stellungnahme des Umweltministeriums Mecklenburg Vorpommerns |
Stellungnahme des Umweltministeriums Mecklenburg Vorpommerns zur unserer Presseanfrage am 22.04.2005:
Der Braunkohleabbau in der Lübtheener Region wird vom Umweltministerium M-V nicht befürwortet. In einem Gespräch mit Vertretern der MIBRAG und dem WM Mitte vergangenen Jahres hat Umweltminister Prof. Dr. Wolfgang Methling auf die erheblichen negativen Auswirkungen des Kohleabbaus auf Umwelt und Natur hingewiesen.
Das geplante Abbaugebiet liegt in dem FFH-Vorschlagsgebiet "Lübtheener Heide und Trebser Moor", das an die EU-Kommission gemeldet wurde. Hier gibt es zahlreiche Lebensraumtypen und Arten, die nach der FFH-Richtlinie zu melden sind. Vor allem aber handelt es sich um eine Heidelandschaft, die nach Größe und Ausprägung so im westlichen Mecklenburg nicht nochmals vorhanden ist.
Weiterhin lehnt das Umweltministerium den Abbau aus wasserwirtschaftlichen Gründen ab. Der Abbau der Diatomenkohle führt zu einer Grundwasserabsenkung und damit einhergehend zu einer starken Versalzung des Wassers.
Aber, das Umweltministerium ist nicht die Genehmigungsbehörde. Deshalb kann ich Ihnen nicht sagen, wie weit die Planungsarbeiten fortgeschritten sind oder ob schon Anträge vorliegen. Dies müssten Sie im Wirtschaftsministerium erfragen.
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