Braunkohleabbau im Landkreis Ludwigslust - Wir sagen nein!
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-Einigkeit, Keine Partei möchte einen Braunkohletagebau in Mecklenburg-

Lübtheen/Mecklenburg: Es sind Landtagswahlen in Mecklenburg-Vorpommern, den potentiellen Parlamentariern in Bezug auf die Braunkohleproblematik auf den Zahn zu fühlen war da nahe liegend, gerade weil ein geplanter Antrag eines Landtagsbeschlusses gegen den Braunkohleabbau kürzlich zurückgezogen wurde. Das Landesparlament schaffte es bislang in über einem Jahrzehnt nicht, dies hoch aktuelle Thema endgültig zu beenden. Leidtragende sind die Einwohner der Region, einen Nutzen durch das weitere Verzögern und Hinhalten haben nur die Lobbyisten der Tagebauunternehmen sowie Parteien und Organisationen die durch die wiederkehrende Thematisierung eine Daseinsberechtigung erhalten.

So hatte es etwas Einmaliges wenn nicht sogar Historisches, als sich Vertreter nahezu aller 16 zur Landtagswahl antretenden Parteien am spätem Sonntagnachmittag in Lübtheen an einem Podiumstisch setzten um der Öffentlichkeit Rede und Antwort zu stehen, nur der Platz der BÜNDNIS 90 DIE GRÜNEN blieb leer.

Alle anderen Parteien, ob CDU, SPD, Bündnis für M-V, FAMILIEN-PARTEI DEUTSCHLANDS, NPD oder PBC, ob Regierungspartei, Opposition oder noch nicht im Landesparlam
  Die Podiumsdiskussion war gut besucht.
ent vertreten de Parteien, waren sich in einem Punkt ganz deutlich einig, niemand will den Braunkohletagebau hier in Mecklenburg haben.
Sowohl Zuschauer wie auch die Parteienvertreter selbst fragten daher zu Recht, warum das Thema dann immer noch nicht beendet ist, warum überhaupt noch darüber geredet werden müsse, wenn alle dagegen seien bzw. die Regierungsparteien schon immer dagegen waren.
Genau hier liegt der Knackpunkt, wie endlich Rechtsicherheit für die Menschen der Region geschaffen werden könnte, darüber gibt es unterschiedlichste Meinungen, so zum Beispiel die Möglichkeit einer Verfassungsänderung, die einen Tagebau für das ganze Land unmöglich machen könne.
Allerdings wurde hier auch deutlich, der gute Wille und Einfluss unserer Landespolitiker wird nicht ausreichen, um den Tagebau wirklich zu verhindern. Denn nicht allein die Landesregierung, sondern die Bundesregierung, wie auch das Europaparlament haben einen großen Einfluss auf das Geschehen vor Ort.
Die Lobbyisten der Energiewirtschaft schlafen nicht und leisten entsprechende Arbeit bei den Parlamentariern.
Ein Zuschauer schilderte es noch einmal deutlich, wie die IHK zu Schwerin schon seit über zehn Jahren für die Diatomeenkohlelagerstätte Lübtheen als "Chance für Westmecklenburg" wirbt und die Politik nicht von selbst aus sondern letztlich erst durch den großen Druck aus der Bevölkerung mit Informationen an die Öffentlichkeit getreten ist.

Der moderierende Rechtsanwalt Böhm aus Schwerin schaffte es gut, zu lange Wortergreifungen der Politiker, wie auch der Gäste zu beenden und die Diskussion auf das Thema zurückzuführen, was bei dieser ungewöhnlichen Größe der Podiumsrunde und der begrenzten Zeit keine leichte Aufgabe war.

Die Bürgerinitiative bedankt sich bei allen Parteien für Ihre Teilnahme und wird weiterhin darauf achten und dafür sorgen, dass das Thema Braunkohle in der Griesen Gegend nicht in den Hintergrund gerät und die MIBRAG somit wieder eine Chance für die Erschließung bekommt.WirBuergerGegenBraunkohle@web.de

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bergbau-egelnermulde.de
Sössen lebt
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www.mulknitz.com
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