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NEWS |
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| 19.10.2006: Landesweite Ablehnung eines Braunkohletagebaus |
| Koalitionsvertrag gibt Sicherheit und klare Positionierung der IHK |
Eine gute Nachricht für den Landkreis Ludwigslust kam Ende August von
der IHK zu Schwerin. Dort wurde dem Vorhaben der Mibrag, hier einen
Tagebau zu eröffnen, eine eindeutige Absage erteilt:
"Die längerfristigen Nutzungsoptionen der bisher von Unternehmern in der Region um Lübtheen vorgenommenen und die für die Zukunft geplanten Investitionen in der Tourismus-, Gesundheits-, Nahrungsmittel- und Landwirtschaft sind dem gegenüber eine reale und naheliegende Chance der Wirtschaftsentwicklung aus eigener Kraft.
Diese darf nach Einschätzung der IHK zu Schwerin durch lavierende Energie- und Bergbauunternehmen nicht länger in Frage gestellt werden! Das würde die gegenwärtige Entwicklung der regionalen Wirtschaftsstruktur im Gebiet um Lübtheen in untragbarer Weise beeinträchtigen. Die IHK zu Schwerin unterstützt deshalb die bereits getroffene Entscheidung des Bergamtes Mecklenburg-Vorpommern, die zur Beendigung der Erkundung des Vorkommens geführt hat." Quelle: WIKO Wirtschaftskompass der IHK zu Schwerin, Ausgabe 9/2006
Die andere erfreuliche Nachricht war am 19.10 der Schweriner
Volkszeitung zu entnehmen, und zwar auf der ersten Seite, Zitat:
"Die Verhandlungspartner vereinbarten zudem die Nutzung eneuerbarer
Energien auszubauen. Dazu zählen Windkraft- und Biogasanlagen. Abgelehnt
wird der Braunkohleabbau in Lübtheen (Kreis Ludwigslust). Er laufe den
örtlichen Tourismusplänen zuwider. "
Somit ist die Ablehnung des Braunkohletagebaus in dem Koalitionsvertrag
übernommen worden. Es ist davon auszugehen, daß ein entsprechender
Parlamentsbeschluß folgen wird.
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