Bei der aktuellen Diskussion um den
Klimahorror spielt die Braunkohle als Energielieferant eine fatale
und verhängnisvolle Rolle. Erschreckend ist es in diesem
Zusammenhang zu hören, wie z.B. der Geschäftsführer
der Mibrag in einem großen Artikel der Schweriner Zeitung
"K(r)ampf um Bohrungen geht weiter" vom 10.01.07 sich über
einen möglichen Tagebau im Landkreis Ludwigslust äußert:
"Wir haben es nicht eilig, sondern sehen unser Engagement sehr
sehr langfristig. Man sollte die wenigen Lagerstätten, die wir
in Deutschland haben, nicht einfach leichtfertig aufgeben. Was wir
vorhaben, dient der Sicherung und Erforschung der Lagerstätte -
mehr nicht. Wir haben in den vergangenen Jahren insgesamt sechs
Bohrungen niedergebracht, die allenfalls einen ersten Einblick
gewähren. Klar ist jetzt schon: Mit der heute verfügbaren
Technologie ist diese Braunkohle nicht wirtschaftlich verwertbar und
somit kein Thema für einen Abbau. Dafür ist der Energiewert
zu gering und der Aschegehalt viel zu hoch. Wir sagen aber auch klar,
niemand weiß, was in 40-50 Jahren nötig sein wird, und
deshalb wollen wir an den Bohrungen weiter festhalten".
In 40 bis 50 Jahren könnte es also
demnach egal sein, wieviel Dreck
ein Braunkohlekraftwerk in die Luft
bläst, da das Klima dann sowieso schon runiert ist. Herr Krieg
glaubt offenbar, dass die Kohlevorräte dann so knapp geworden
sind, somit es nötig sein würde selbst minderwertige Kohle
zu fördern die nicht mal die Hälfte des Energiewertes der
Mitteldeutschen Braunkohle hat, der Emmissionswert wäre über
doppelt so hoch. Während erneuerbare Energien immer mehr am
Bedeutung gewinnen hält die Mibrag an dem Plan fest in 40-50
Jahren in Mecklenburg möglicherweise Kohle abzubauen. Dazu passt auch die Aussage, daß an einer Begründung des Widerspruches an die Versagung der Bohrungen gearbeitet wird.
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